Flugunfall-Tragödie
Absturz in Salzburg - 4 Opfer starben in Flammen
06.07.2025Nach dem Flugzeugabsturz mit vier Toten am Samstag in Wald im Pinzgau hat die Polizei am Sonntag nähere Angaben zur Identität der Toten gemacht.
Sbg. Bei den Unfallopfern der Tragödie i unwegsamen Gelände nahe Krimml handelt sich um einen 70-Jährigen aus Bayern, der gemeinsam mit seinem 33-jährigen Sohn und dessen gleichaltriger Freundin aus Regensburg den Rundflug unternommen hatte. Auch der Pilot (59) der Robin DR.400/180 Regent starb in dem Feuerwrack. Wie es zu dem Absturz der Maschine des Ikarus Luftsportclubs kommen konnte, war am Sonntag noch nicht bekannt.
Das einmotorige Leichtflugzeug war um 11.21 Uhr am Flugplatz Oberschleißheim bei München zu einem Rundflug gestartet. Um die Mittagszeit stürzte es dann aus noch unbekannter Ursache bei Königsleiten in der Gemeinde Wald im Pinzgau rund 100 Meter oberhalb der Gerlos Straße B165 in unwegsamem Gelände ab. Es dürfte sofort in Flammen aufgegangen sein. Dabei kamen alle vier Insassen, die laut Bild Zeitung zu den Krimmler Wasserfällen wollten, ums Leben.
- Schüsse aus Gemeindebau – Horror-Mieter (46) festgenommen
- Gerangel mit Security: 22-Jähriger starb bei Electric Love
Sachverständiger wird beigezogen
Wer die Einsatzkräfte verständigt hatte, war am Sonntag noch nicht bekannt. Die Feuerwehren aus der Umgebung rückten aus und mussten neben der Suche nach den Opfern auch das Flugzeug und den Wald rundherum löschen, der ebenfalls Feuer gefangen hatte. "Es war ein kleiner Waldbrand", sagte Bezirksfeuerwehrkommandant Klaus Portenkirchner zur APA. Vor 15.00 Uhr waren die Flammen aber völlig gelöscht. Da aber noch nicht klar war, ob vom Piloten noch die Pyrotechnik gezündet worden war, die den Notfallschirm auslöst, musste das Gebiet wegen Explosionsgefahr zunächst gesperrt werden, weshalb auch nur sehr spärlich Informationen an die Öffentlichkeit kamen.
Über die Absturzursache lagen am Sonntag noch keine Informationen vor. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Obduktion aller Verunglückten, die Sicherstellung des Wracks sowie die Zuziehung eines Sachverständigen an, teilte die Landespolizeidirektion mit.