Beim Electric Love Festival am Salzburgring (Flachgau) kam es in der Nacht auf Sonntag zu einem tödlichen Zwischenfall: Ein junger Deutscher starb.
Sbg. So viel ist bisher über den tragischen Vorfall bekannt bzw. bekannt gegeben worden: Da sich ein Festivalgast aggressiv verhalten haben soll, wurde das Security-Personal zu Hilfe gerufen. Im Zuge des Einschreitens habe der 22-jährige Bayer aus Unterfranken dann aus noch unbekannter Ursache sein Bewusstsein verloren. Trotz sofortiger Erstmaßnahmen und Notarzt-Einsatz verstarb der 22-Jährige noch am Einsatzort.
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Das Landeskriminalamt Salzburg hat Ermittlungen zum Sachverhalt und der Todesursache aufgenommen. Ob die Bewusstlosigkeit und der Tod des jungen Festival-Besuchers in direktem Zusammenhang mit dem Einschreiten des Sicherheitspersonals stehen, konnte die Polizei am Sonntag noch nicht sagen. Ebenso unklar ist, ob Drogen im Spiel standen, eine Vorerkrankung oder akute medizinische Probleme bestanden. Zur Abklärung wurde eine Obduktion angeordnet. Zudem werden noch mehrere Festivalbesucher und direkte Zeugen einvernommen.
720 Personen beim Festival medizinisch versorgt
Insgesamt versorgte das Rote Kreuz an den drei Festivaltagen rund 720 Personen medizinisch. Der Großteil der Behandlungen betraf hitzebedingte Kreislaufprobleme sowie kleinere chirurgische Verletzungen wie Abschürfungen und Verstauchungen, informierte die Organisation am Sonntag. Die Einsatzzahlen seien im zu erwartenden Bereich für eine Veranstaltung dieser Größenordnung gewesen.
An jedem Tag standen rund 180 Helferinnen und Helfer im Einsatz, darunter etwa 150 Rettungs- und Notfallsanitäter sowie bis zu drei Notärzte. Unterstützt wurde das Team durch spezialisierte Sondereinheiten und eine mobile Leitstelle direkt vor Ort.