Winterhammer

HIER herrscht Lawinen-Alarm in Österreich

Eine weiterhin kritische Lawinensituation wird am Dienstag in Tirol herrschen.  

Vor allem für höhere Lagen im Westen des Landes wurde Lawinenwarnstufe 4, also große Gefahr, ausgegeben, teilte der Lawinenwarndienst am Montag mit.

Der Neuschnee und die teils mächtigen Triebschneeansammlungen seien sehr störanfällig. Schneebretter könnten an vielen Stellen sehr leicht ausgelöst werden, hieß es.

Vorsicht sei an Felswandfüßen 

Die Gefahrenstellen lagen an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze. Solche Gefahrenstellen seien überschneit und damit auch für Geübte kaum zu erkennen, wurde gewarnt. Teilweise könnten Lawinen in tiefe Schichten durchreißen und groß werden. Vorsicht sei vor allem an Felswandfüßen, hinter Geländekanten sowie an Triebschneehängen geboten.

Am Wochenende war eine 58-jährige Tourengeherin am Weerberg im Tiroler Bezirk Schwaz von einer Lawine verschüttet worden. Die Frau wurde zunächst in kritischem Zustand geborgen, starb jedoch wenig später in der Innsbrucker Klinik. Auch bei weiteren Lawinenabgängen im Bundesland gab es Verletzte.

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