Horror-Geständnis

Plötzlich weint der Swift-Terrorist vor Gericht

12.05.2026

Am Dienstag ist das kranke Terror-Hirn hinter dem in letzter Sekunde vereitelten Swift-Anschlag erneut auf der Anklagebank. Dabei gibt Beran A. (21) erschreckende Einblicke in seine wirre Gedankenwelt. Zuerst lachte er, dann flossen Tränen.

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© Fuhrich
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In Wiener Neustadt geht der Prozess gegen Beran A., der im Jahr 2024 beim Konzert des US-Superstars Taylor Swift ein Blutbad anrichten wollte, am Dienstag weiter.  Der Schulabbrecher hat am ersten Prozesstag ein Teilgeständnis abgelegt, jetzt schildert er Horror-Details um seine Tatplanung.

"Viele Ungläubige töten"

Der Hauptangeklagte Beran A. wirkt auch am zweiten Verhandlungstag gut gelaunt. Lächelt sogar. Doch in seinem Terror-Hirn jagte ein düsterer Gedanke den anderen. Er wollte möglichst "viele Ungläubige töten", hat er bereits wissen lassen. Auch diesmal geht es um den Swift-Komplex, zu dem der 21-Jährige geständig ist.  

Nach Lachen kommen Tränen

Nach einigen Stunden der Befragung verwandelt sich das Lächeln des Terror-Planers. Plötzlich bricht Beran A. in Tränen aus. Nachdem er von Kinderfotos von sich erzählt hatte, die ihm seine Mutter in U-Haft gezeigt hatte. Seine Anwältin Anna Mair bringt ihm ein Taschentuch.

Der Prozess muss unterbrochen werden. Zuvor brüstete sich das Terror-Hirn mit seinem Plan.

"So stark wie möglich bewaffnen" 

 „Ich wollte mich so stark wie möglich bewaffnen, dass ich wie ein Held rauskomme“, sagt er und bekräftigt, dass er durch den Anschlag „Berühmtheit“ erlangen wollte. „Es war so eine Idee, mit einem LKW irgendwo reinzufahren. Mit Waffen, Bomben und Messern“, sagt er zu seinem Terror-Plan. Und weiter: "Ich wollte wissen, was man fühlt, wenn man stirbt"   

Nachfrage der Richterin: "Ja, für den Dschihad"

"Im Juli begann ich meinen Hass zu verstärken", sagte Beran A. Er war vor Ort vor mehreren möglichen Zielen wie etwa der amerikanischen und israelischen Botschaft, außerdem nahm er einen IS-Treueschwur per Video auf, drohte "den Feinden des Islam". Und: "Ich wollte am Ende so groß wie möglich als Held rauskommen", sagte Beran A. auf Nachfrage der Richterin, dass er mit seinem "Dschihad berühmt werden" wollte. 

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