Am Dienstag ist das kranke Terror-Hirn hinter dem in letzter Sekunde vereitelten Swift-Anschlag erneut auf der Anklagebank. Dabei gibt Beran A. (21) erschreckende Einblicke in seine wirre Gedankenwelt.
In Wiener Neustadt geht der Prozess gegen Beran A., der im Jahr 2024 beim Konzert des US-Superstars Taylor Swift ein Blutbad anrichten wollte, am Dienstag weiter. Der Schulabbrecher hat am ersten Prozesstag ein Teilgeständnis abgelegt, jetzt schildert er Horror-Details um seine Tatplanung.
"Viele Ungläubige töten"
Der Hauptangeklagte Beran A. wirkt auch am zweiten Verhandlungstag gut gelaunt. Lächelt sogar. Doch in seinem Terror-Hirn jagte ein düsterer Gedanke den anderen. Er wollte möglichst "viele Ungläubige töten", hat er bereits wissen lassen. Auch diesmal geht es um den Swift-Komplex, zu dem der 21-Jährige geständig ist.
"So stark wie möglich bewaffnen"
„Ich wollte mich so stark wie möglich bewaffnen, dass ich wie ein Held rauskomme“, sagt er und bekräftigt, dass er durch den Anschlag „Berühmtheit“ erlangen wollte. „Es war so eine Idee, mit einem LKW irgendwo reinzufahren. Mit Waffen, Bomben und Messern“, sagt er zu seinem Terror-Plan.
Nachfrage der Richterin: "Ja, für den Dschihad"
"Im Juli begann ich meinen Hass zu verstärken", sagte Beran A. Er war vor Ort vor mehreren möglichen Zielen wie etwa der amerikanischen und israelischen Botschaft, außerdem nahm er einen IS-Treueschwur per Video auf, drohte "den Feinden des Islam". Und: "Ich wollte am Ende so groß wie möglich als Held rauskommen", sagte Beran A. auf Nachfrage der Richterin, dass er mit seinem "Dschihad berühmt werden" wollte.