Der FPÖ-Chef sprach vom Umgang von Lehrern mit Schülern und lobte die gute alte Zeit.
Den 1. Mai beging die FPÖ traditionell im Bierzelt am Linzer Urfahraner Markt. FPÖ-Chef Herbert Kickl lieferte erwartungsgemäß eine deftige Rede. Neben scharfer Kritik an der "Verlierer-Ampel" sprach Kickl auch von den "guten alten Zeiten", die man zu den "guten neuen Zeiten" machen müsse.
Damals hätten Lehrer, die zu der Zeit noch "Respektspersonen" gewesen seien, noch ein "bisserl nachgeholfen", wenn ein Schüler nicht "gespurt" habe. Mit einer Handbewegung deutete Kickl an, dass er wohl eine Ohrfeige meint. "Und das hat auch niemandem geschadet, wenn ich es einmal so sagen darf".
Hier kann man die betroffene Stelle nachsehen (bei 1:36:14)
Wirbel um Sager
Die Aufregung über den Kickl-Sager ist groß. NEOS-Mandatar Helmut Brandstätter zeigte sich auf X fassungslos: 'Herbert Kickl ruft also zu Gewalt gegen Kinder auf? Ernsthaft? Russischer Einfluss auch hier? FPÖ???”
Auch andere User kritisierten den FPö-Chef scharf. 'Der Kickl darf zu Gewalt auffordern, weil er als Parlaments-Aparatschik immun und vor Strafverfolgung geschützt ist', schrieb etwa ein Nutzer. Andrere zeigten Verständnis für die Wortwahl: 'Immer noch eine bessere Erziehungsmethode als die unfassbaren Urteile der links-liberalen Richter, die zugewanderte Vergewaltiger freisprechen oder gar nur auf Bewährung verurteilen', schrieb eine Userin.