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Marathon-Einsatz: Unglaubliche Rettungsaktion auf der Zugspitze

09.06.2025

Gestern gerieten zwei Deutsche (34 und 39) auf der Zugspitze in Lebensgefahr, nachdem sie mit drei Begleitern den gesperrten Bayernsteig und den Klettersteig "Stopselzieher" bestiegen.

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Die Gruppe trennte sich beim Abstieg – die beiden Männer verloren im steilen Gelände bei der Wiener Neustädter Hütte den Weg. Der 34-Jährige strandete ohne Handy an einem 60 Meter hohen Überhang und schrie um Hilfe. Wanderer hörten ihn gegen 22:20 Uhr und alarmierten die Bergrettung Ehrwald.

Noch ein Vermisster – dramatische Nachtaktion

Parallel setzte der 39-Jährige per WhatsApp-Notruf seine Koordinaten ab und wurde per Hubschrauber gerettet. Doch als sich herausstellte, dass noch ein Mann fehlte, begann eine dramatische Nachtaktion: Bergretter kämpften sich mit Seilen, Bohrhämmern und Drohnen durch eine fast senkrechte Wand, um ihn zu bergen. Nach stundenlangem Einsatz wurde der 34-Jährige gegen 5:50 Uhr gerettet. Beide waren unterkühlt, aber unverletzt.

Im Großeinsatz waren neben der Bergrettung auch Feuerwehr, Bergwacht Grainau und ein Notarzt-Hubschrauber beteiligt. Die Rettungskräfte bewältigten extreme Bedingungen – ein riskantes Manöver, das die Berggeher nur dank ihres Einsatzes überlebten.

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