Höchster Feiertag

Toni Faber erklärt das Oster-Weekend

04.04.2026

Darum geht es am höchsten Feiertag der Christenheit: »Das Versprechen Gottes gilt« 

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Der Wiener Dompfarrer Toni Faber gibt in oe24 einen Einblick in das Mysterium des Osterfests. Es geht um die Auferstehung Jesu Christi in der Nacht von Karsamstag auf Sonntag.

Der Hase, der angeblich beim Schlafen seine Augen nicht zumacht, ist ein Zeichen für das ewige Leben, „die ewige Sichtbarkeit vor Gott, die Gegenwart Gottes immer für uns selbst“, sagt Faber.

KARSAMSTAG: Stille am Tag, dann Feuer

Grabesruhe. Nach dem Karfreitag, an dem Jesus am Kreuz gestorben ist, müssen Gläubige das Leid auch am ganzen Karsamstag mitragen, sagt Faber: „Wir halten die Grabesruhe durch.“
Der Domfparrer sagt: „Und erst dann, wenn wir dieses Leid ertragen können und ertragen wollen, mitbeten und fürbitten, dann leuchtet uns am Ende des Karsamstags die Osternacht und das göttliche Licht auf.“ Deshalb gibt es die traditionellen Osterfeuer am Abend.

OSTERSONNTAG: Der Sohn Gottes lebt

Auferstehung. Am Sonntag wird dann die Auferstehung Jesus gefeiert, sagt Faber: „Gottes Sohn lebt.“ Darauf basiert das Christentum, sagt der Pfarrer, das wird am Sonntag auch im Stephansdom groß gefeiert.

OSTERMONTAG: Das Fest geht weiter

Feiertag. Dompfarrer Toni Faber erklärt, dass das Fest am Ostermontag, einem Feiertag, weitergeht: „Vor Ostern gibt es 40 Tage Fastenzeit, danach feiern wir 50 Tage lang den Sieg des Lichtes, der Liebe über den Tod.“