Wie Pinguine

Wichtiger Tipp: SO vermeidet man Stürze bei Glatteis

13.01.2026

Glatteis macht Gehwege im Winter schnell zur gefährlichen Rutschfalle. 

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Eine ungewöhnliche, aber effektive Technik soll dabei helfen, sicher ans Ziel zu kommen: der sogenannte „Pinguin-Gang“. Was zunächst belustigend klingt, kann Stürze verhindern – und im Ernstfall vor schmerzhaften Verletzungen schützen.

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Das Prinzip orientiert sich an der Fortbewegung von Pinguinen in eisiger Umgebung. Statt großer Schritte empfiehlt es sich, mit kurzen, flachen Bewegungen zu gehen. Der Körperschwerpunkt wird dabei auf das jeweils vordere Bein verlagert, der Oberkörper neigt sich leicht nach vorne und bildet mit dem aufgesetzten Bein eine Linie. Diese Haltung sorgt für mehr Stabilität und besseren Halt auf glattem Untergrund.

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Unfallpräventionsexperten verweisen darauf, dass viele Stürze bei Eis und Schnee passieren, weil Menschen instinktiv normal weitergehen oder bei einem Ausrutscher hastig das Gleichgewicht retten wollen. Genau das erhöht jedoch die Sturzgefahr. Der „Pinguin-Gang“ setzt auf langsame, kontrollierte Bewegungen und reduziert so das Risiko, plötzlich wegzugleiten.

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Empfohlen wird die Technik vor allem für ältere Menschen, aber auch für Kinder sowie Berufstätige, die frühmorgens oder abends auf vereisten Wegen unterwegs sind. Zusätzlich raten Fachleute zu rutschfestem Schuhwerk mit gutem Profil, freien Händen und einem wachsamen Blick auf den Untergrund. Wer kann, sollte besonders glatte oder schlecht geräumte Strecken meiden. So wird aus einem einfachen Gang ein wirksamer Schutz vor Winterstürzen. 

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