Murenabgänge & Gewitter

Wieder Unwetter über Österreich

10.06.2013

Pegel der Donau in OÖ steigt. Millionenschaden durch Hagel.

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Das ganze Land kommt nach der schweren Flut-Katastrophe in der vergangenen Woche nicht zur Ruhe: Während in den Hochwasser-Gemeinden weiterhin noch fieberhaft aufgeräumt wird, gab es am Montag wieder neuen Unwetteralarm in vielen Teilen Österreichs.

Hagel
Schon in der Nacht auf Montag wurden im Weinort Langenlois 600 Hektar Weingarten von ­Hagel zerstört. In Neunkirchen und in Wiener Neustadt gingen dann am Abend starke Gewitter mit heftigen Regengüssen nieder. Betroffen waren auch die Bezirke Deutschlandsberg und Voitsberg in der Steiermark.

Überflutet

Bereits davor waren am Sonntagabend schwere Unwetter über Salzburg und Oberösterreich hereingebrochen. In Straßwalchen (Sbg.) stand binnen Minuten der Marktplatz unter Wasser.

Was besonders Sorge macht: Die Pegelstände von Donau und Inn steigen schon wieder an.

Der spannende LIVE-Ticker zum Nachlesen auf der nächsten Seite.


 

23:30 Uhr: Wir beenden jetzt unsere LIVE-Berichterstattung und bedanken uns für das rege Interesse.

23:20 Uhr: Rehe bei Tulln wurden von Feuerwehr gerettet
Feuerwehrleute konnten die auf einer Rettungsinsel gefangenen Rehe, welche vom Hochwasser eingeschlossen waren, retten.

22:55 Uhr: Morgen zuerst Regen, dann Wetterberuhigung
Morgen ist zunächst der Himmel oft wolkenverhangen und häufig ist mit Regen zu rechnen. Ab Mittag klingt der Regen von Westen her ab und die Wolken lockern auf, sodass sich auch noch die Sonne zeigt. Am längsten trüb bleibt es vom Wiener Becken über das Industrieviertel sowie Burgenland bis in die südöstliche Steiermark, dort gibt es kaum Chancen auf Sonne. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Südosten auch lebhaft aus West bis Nord. Am Morgen umspannen die Temperaturen 8 bis 16 Grad, tagsüber 15 bis 23 Grad.

22:28 Uhr: Hochwasser-Gipfel am Dienstag im Innenministerium
Im Innenministerium in Wien findet morgen ein Gipfel zum Hochwasser und dem Einsatz der Hilfsorganisationen statt. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V) hat ihren Amtskollegen im Sozialministerium, Rudolf Hundstorfer (S), Vertreter der Bundesländer, der Einsatzorganisationen und Beamte des Innenministeriums zu den Gesprächen geladen. Hauptthema wird die Entgeltfortzahlung für Hilfskräfte bei solchen Einsätzen sein.

21:42 Uhr: Aktueller Regen-Radar

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21:11 Uhr: 78 Mo. Euro Hochwasser-Schäden in tschechischer Landwirtschaft
Die durch Unwetter und Überschwemmungen verursachten Schäden in der tschechischen Landwirtschaft belaufen sich Schätzungen zufolge auf rund zwei Milliarden Kronen (78 Millionen Euro). Dennoch ist das Ausmaß der Schäden geringer als bei der sogenannten Jahrhundertflut 2002, als sie 3,6 Milliarden Kronen (140 Millionen Euro) betrugen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums wurden dieses Jahr gut 55.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen überschwemmt.

20:48 Keller und Straßen im Mürztal überflutet
Ein heftiges Unwetter hat am Montagnachmittag im Bereich Mürzzuschlag des obersteirischen Bezirkes Bruck-Mürzzuschlag mehrere Feuerwehreinsätze ausgelöst. In den Gemeinden Hönigsberg, Langenwang, Neuberg an der Mürz und Spital am Semmering waren Keller überflutet und Straßen unpassierbar. Vier Feuerwehren mit 64 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen waren bis 20.00 Uhr unterwegs, um die Schäden zu beseitigen.

20:17 Uhr: Aktuelles Regen-Radar

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19:20 Uhr: Unwetter mit Hagel
Aus der Steiermark werden uns verbreitet Unwetter mit Hagelschauern gemeldet.

18:50 Uhr: Hohe Kosten für deutsche Versicherer
Die deutschen Versicherer rechnen damit, dass das Hochwasser in Deutschland in diesem Jahr mehr Schaden angerichtet hat als die Flutkatastrophe vor elf Jahren. Das Hochwasser 2002 hatte die Branche 1,8 Milliarden Euro gekostet, die volkswirtschaftlichen Schäden waren aber deutlich höher.

18:25 Uhr: Regen in Vorarlberg
Neuerliche Regenfälle haben in Vorarlberg die Gefahr von Muren und Überflutungen wieder steigen lassen. Spitzenreiter bei den Niederschlägen war laut Angaben des ZAMG Wetterdienstes Dornbirn, wo seit Sonntag über 80 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zusammenkamen.

17:55 Uhr: Urfahraner Jahrmarktgelände in Linz wieder offen
Das als Pendler-Parkplatz beliebte Urfahraner Jahrmarktgelände in Linz ist ab morgen, Dienstag, wieder offen. Die vom Hochwasser geflutete Fläche wurde gereinigt, teilte die Stadt Montagnachmittag in einer Aussendung mit. Die in der Nähe befindliche Unterführung Donaustraße/Donautor unterhalb der Nibelungenbrücke kann voraussichtlich erst im Lauf des Dienstags für den Verkehr geöffnet werden.

17:24 Uhr: Pegelstände im Westen steigen
Die Landeswarnzentrale Vorarlberg sieht die Pegelstände im Westen wieder steigen. Besonders der Inn ist durch den neu einsetzenden Regen gefährdet. Der ORF meldet, dass auch der Pegelstand der Donau in Oberösterreich am Steigen ist.

17:17 Uhr: Unwetter in NÖ
Aus dem südlichen Niederösterreich werden uns heftige Unwetter mit Hagel gemeldet.

16:51 Uhr: Lage in Tirol
In der am stärksten vom Hochwasser betroffenen Ort Tirols, Kössen im Bezirk Kitzbühel, haben am Montag Gutachter des Landes mit der Schadensaufnahme begonnen. In der 4.200 Einwohner-Gemeinde sind laut Bürgermeister Stefan Mühlberger rund 450 Häuser betroffen. 60 gewerbliche Betriebe wurden durch die Fluten in Mitleidenschaft gezogen. Das Bundesheer sei derzeit noch mit 100 Mann im Einsatz und werde zumindest bis Freitag in Kössen bleiben.

16:26 Uhr: Die Unwetterwarnungen der ZAMG für den heutigen Abend

 

15:55 Uhr: Kritzendorf schaut "fürchterlich" aus
Ein "Hotspot" für die Aufräumarbeiten durch Bundesheer und Feuerwehr ist nach wie vor Kritzendorf bei Klosterneuburg (NÖ), wo sich der Schlamm stellenweise zwei Meter hoch türmt. "Es schaut fürchterlich aus", sagte Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Der Wasserstand war dort teilweise um 20 Zentimeter höher als beim Jahrhunderthochwasser 2002.

15:33 Uhr: Aufräumarbeiten in NÖ
 In Niederösterreich verlagert sich der Assistenzeinsatz des Bundesheeres zunehmend ostwärts. Soldaten waren nicht nur in Klosterneuburg, sondern auch in Hainburg im Einsatz, berichtete das Militärkommando NÖ. Im Großraum Melk sollten die "gröbsten Arbeiten" bis Mittwoch, in der Wachau bis Donnerstag abgeschlossen sein.

15:07 Uhr: In weiten Teilen des Landes hat Regen eingesetzt

 

14:47 Uhr: Situation in Slowakei entspannt sich
In südlichen Landesteilen gilt noch immer dritte Hochwasserstufe, die Slowakei hat aber die Donauflut weitgehend überstanden und beginnt die Schäden zu zählen. Überraschend werden diese wesentlich niedriger sein als beim letzten großen Hochwasser von 2002 und dürften laut vorläufigen Schätzungen nur rund ein Fünftel der damaligen Gesamtsumme von 2,7 Milliarden Euro erreichen, obwohl von Bratislava bis Sturovo der Donaupegel in den vergangenen Tagen alle bisherigen Rekorde gebrochen hat.

14:22 Uhr: Korneuburger Grundwasser: Einleitung in Donau erhöht
Im Fall des durch Pestizide verunreinigten Korneuburger Grundwassers ist die Einleitung in die Donau vorübergehend erhöht worden, teilte der zuständige Leiter des Sanierungsteams, Werner Wruss, auf mit. "Wir leiten derzeit 75 anstatt 60 Liter pro Sekunde ein", gab Wruss bekannt. Dabei handle es sich um eine kurzfristige Maßnahme, wie betont wurde.

13.47 Uhr: OE24.at-VIDEO: Wieder Unwetter im Anmarsch

13.29 Uhr: Wiener Häfen wieder in Betrieb, Schäden werden erhoben
In den Wiener Häfen Lobau, Albern und Freudenau ist der Betrieb wieder aufgenommen worden - vorerst allerdings kaum im Wasser. Denn die Schifffahrt ist trotz des sinkenden Pegelstandes der Donau derzeit nur eingeschränkt möglich, wie eine Sprecherin des Wiener Hafens erklärte. Möglich seien lediglich Versorgungsfahrten. Der Lager- bzw. Containerumschlag an Land ist aber bereits wieder möglich.

12.55 Uhr: Erste Blitze über Wien
Die ersten Vorboten neuerlicher Unwetter zeigen sich bereits über Wien - es blitzt jetzt auch in Wien.

12.26 Uhr: Kössens Bürgermeister: "Aufräumarbeiten zufriedenstellend"
Die Aufräumarbeiten liefen "zufriedenstellend", sagte Mühlberger. Das Bundesheer sei derzeit noch mit 100 Mann im Einsatz und werde zumindest bis Freitag in Kössen bleiben. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren wurde laut Mühlberger mittlerweile auf ein Minimum reduziert. Schließlich müssten die Feuerwehrleute nun auch wieder ihren jeweiligen Brotberufen nachgehen. "Außerdem ist das Auspumpen der Häuser inzwischen abgeschlossen", berichtete der Ortschef. Am Mittwoch soll es in Kössen eine Informationsveranstaltung des Landes geben, an der von politischer Seite unter anderem der zuständige LHStv. Josef Geisler (V) teilnimmt.

12.19 Uhr: Der Assistenzeinsatz des Bundesheeres in den niederösterreichischen Hochwassergebieten verlagert sich zunehmend ostwärts. Soldaten waren zu Wochenbeginn nicht nur in Klosterneuburg, sondern auch in Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) im Einsatz, berichtete das Militärkommando NÖ. Im Großraum Melk sollten die "gröbsten Arbeiten" bis Mittwoch, in der Wachau bis Donnerstag abgeschlossen sein.

11.58 Uhr: Gutachter führen in Kössen Schadensaufnahme durch
In der am stärksten vom Hochwasser betroffenen Ort Tirols, der Gemeinde Kössen im Bezirk Kitzbühel, haben am Montag Gutachter des Landes mit der Schadensaufnahme begonnen. Dies sagte Bürgermeister Stefan Mühlberger. Von der Naturkatastrophe betroffen sind in der 4.200 Einwohner-Gemeinde laut Mühlberger rund 450 Häuser. 60 gewerbliche Betriebe wurden durch die Fluten in Mitleidenschaft gezogen, erklärte der Ortschef.

11.39 Uhr: Warnung von Hydrografischem Dienst
Auf die Pegelstände von Inn und Donau sollen die Unwetter laut Hydrografischem Dienst zwar keine relevanten Auswirkungen haben, für Montagabend prognostizierte Niederschläge könnten die beiden Flüsse aber wieder bis zur Warngrenze anschwellen lassen.

11.19 Uhr:

© APA

Bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche kämpften am Sonntag nach einem Gewitter und Hagel in Ohlsdorf (Bezirk Gmunden, OÖ) Feuerwehrleute gegen Hochwasser an. © APA

11.16 Uhr: Sonnwendfeiern im Nibelungengau finden statt
Ungeachtet des Hochwassers finden an den kommenden zwei Wochenenden die Sonnwendfeiern entlang der Donau in Niederösterreich statt. Im Nibelungengau wird das alte Brauchtum am 15. Juni gestartet. Feuerspektakel und ein funkelndes Lichtermeer entlang des Flusstales stehen am Programm. Eine Woche später, am 22. Juni, folgen die Feiern in der Wachau.

11.13 Uhr: ÖBB stellen für acht Monate Wohnungen zur Verfügung
Die ÖBB stellen gemeinsam mit der Wohnbaugesellschaft BWSG für acht Monate Übergangsquartiere für Hochwasseropfer zur Verfügung. 20 Wohnungen im Raum Linz seien für die zuständigen Hilfsorganisationen freigegeben worden. Das berichteten die Bundesbahnen am Montag der APA. Die Unterkünfte sollen besonders schwer betroffenen Familien zugeteilt werden.

11.04 Uhr: OE24-VIDEO vom überfluteten Stadion in Jena

10.49 Uhr:  In Orth an der Donau unterstützt die Firma Baxter die Aufräumarbeiten, indem Mitarbeitern, die sich dabei engagieren, zwei Tage bezahlter Sonderurlaub gewährt wird. Das gab das Pharma-, Biotech- und Medizintechnikunternehmen, das an seinen Standorten Wien und Orth an der Donau 4.200 Beschäftigte zählt, am Montag bekannt. "Die bezahlte Freistellung bezieht sich auf jede Art von Hilfeleistung im Zusammenhang mit der Katastrophe, unabhängig davon, ob sie im Rahmen einer Freiwilligenorganisation wie der Feuerwehr oder auf privater Basis erbracht wird", erklärte Baxter-Sprecher Michael Heinrich. Die Einzelaktivitäten würden von einem Einsatzleiter koordiniert.

10.31 Uhr: Kritzendorf: Aufräumarbeiten gehen weiter - "schaut fürchterlich aus"
Nach dem Donau-Hochwasser waren die Aufräumarbeiten am Montag vor allem im Osten Niederösterreichs bei Orth und Hainburg weiter im Gang, sagte NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Ein diesbezüglicher Hotspot sei Kritzendorf (Bezirk Wien-Umgebung), wo sich die Schlammberge stellenweise bis zu zwei Meter hoch türmten. "Es schaut fürchterlich aus", so Resperger.

10.14 Uhr: Donau-Pegel sinkt in Budapest langsam
 In Budapest ist der Pegel bis Montag in der Früh auf knapp unter 8,90 Meter gesunken - am Sonntag war der Höchststand von 8,91 Meter erreicht worden. Bürgermeister Istvan Tarlos rief die Bevölkerung dazu auf, Privatfahrzeuge stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen. Auch Besucher der Stadt sollten möglichst nicht mit dem eigenen Auto anreisen.

09.58 Uhr: Niessl: Dienstfreistellung für Feuerwehrleute regeln
Eine bundesweite Regelung zur Dienstfreistellung von Feuerwehrleuten bei Katastropheneinsätzen hat  Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (S) gefordert. Im Burgenland werde Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren und anderer Blaulichtorganisationen, die im Landes- oder Gemeindedienst beschäftigt sind, jährlich bis zu zehn Tage bezahlter Sonderurlaub für Einsätze und Schulungen gewährt. Eine ähnliche Lösung müsse es auch für Feuerwehrleute geben, die in der Privatwirtschaft beschäftigt sind. Zudem sollen Privatfirmen aus dem Katastrophenfonds entschädigt werden.

09.42 Uhr: WWF fordert Hochwassergipfel
Nach der Hochwasserkatastrophe fordert der WWF nun einen raschen Bundeshochwassergipfel. Dort soll ein nationales Aktionsprogramm für den ökologischen Hochwasserschutz beschlossen werden. "Neben dem technischen Hochwasserschutz braucht es einen klaren Fahrplan zum Rückbau der Flusskorsette und zur Ausweitung der natürlichen Überschwemmungsflächen", so WWF-Flussexperte Christoph Walder.

09.26 Uhr: Gefährliche Lage in Deutschland
In Brandenburg spitzte sich die Lage wegen eines Deichbruchs zu. Montagfrüh begannen rund 450 Feuerwehrleute und Soldaten der Bundeswehr damit, einen Notdeich zu errichten. Damit soll verhindert werden, dass die Wassermassen in die Havel fließen können. Menschen seien dort aber noch nicht gefährdet.

09.14 Uhr: Die Flutwelle der Elbe bewegte sich Montagfrüh weiter Richtung Norddeutschland und brach dabei immer neue Rekorde. In Magdeburg stieg der Pegelstand am Sonntag auf die historische Höchstmarke von 7,46 Metern. Montagfrüh entspannte sich die Lage in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt minimal, die Pegel zeigten 7,24 Meter an.

09.01 Uhr: Häuser im Flachgau zum zweiten Mal ausgepumpt
Manche der Häuser, die die Feuerwehr im Salzbuerg Flachgau auspumpen musste, sind bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche vom Hochwasser betroffen.

08.54 Uhr: Der Bürgermeister von Frankenburg (OÖ) sagte zum ORF, er habe "so etwas noch nie erlebt". Seine Gemeinde wurde in der Nacht auf Montag besonders stark getroffen. Das Wasser stand bis zu eineinhalb Meter hoch. Die Landesstraße Richtung Ried wurde von einer Mure verschüttet und musste gesperrt werden.

08.51 Uhr: Besonders betroffen waren vom Unwetter in der Nacht die oberösterreichischen Bezirke Vöcklabruck, Gmunden, Wels-Land und Eferding.

Durch die starken Regenfälle wurden zahlreiche Keller und Garagen überflutet. Auch Unterführungen und einige Straßen standen unter Wasser. Die schwallartigen Unwetter sorgten vor allem in der Gemeinde Frankenburg am Hausruck für Probleme.

08.47 Uhr: Oberösterreich wurde Sonntagnacht ebenfalls von Unwettern überrascht - viele Familien hatten wegen des schönen Wetters die Stunden zuvor nicht mit einem neuerlichen Unwetter gerechnet.

08.40 Uhr: Starkregen und Hagel gingen in der Nacht auf Montag in Salzburg im nördlichen Flachgau nieder. Insgesamt musste die Feuerwehr allein im Flachgau 17 Mal aurücken. In Straßwalchen wurde der gesamte Marktplatz überflutet, berichtet die Feuerwehr.

08.31 Uhr: Dauerregen in Vorarlberg
In Vorarlberg berichten Leserreporter von heftigem Dauerregen. In Dornbirn hat es in den vergangenen Stunden 65 Liter pro Quadratmeter vom Himmel gegossen.

08.14 Uhr: Deichbruch in Deutschland
Im Kampf gegen drohende Überflutungen haben die Einsatzkräfte im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. In der Nähe von Fischbeck sei in der Nacht zum Montag ein Elbe-Deich geborsten, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzstabs des Landkreises Stendal. Die 400 bis 500 Einwohner des Ortes seien aufgefordert worden, sofort ihre Häuser zu verlassen.

08.01 Uhr: Nach Flut warnen Experten vor Blitzeinschlägen
Brisant: „Blitzschläge stellen in überschwemmten Wohngebieten durch die hohe Leitfähigkeit des Wassers eine besonders große Gefahr dar“, warnt das Institut für Wetter- und Klimakommunikation (IWK).

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