Bilanz

Wo es in Österreich wie viel geregnet hat

12.05.2026

In niederösterreichischen Orten gab es am meisten Niederschlag

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Die beständige Trockenheit hat in den vergangenen Tagen hierzulande zumindest eine kurze Unterbrechung bekommen. "Nach einer lang anhaltenden Trockenphase in Österreich, in der in manchen Regionen kaum bis gar kein Niederschlag verzeichnet wurde, hat es in den vergangenen fünf Tagen in Österreich immer wieder geregnet", sagte Klimatologe Alexander Orlik von der Geosphere Austria am Dienstag.

Am vergangenen Donnerstag fiel vor allem im Dreiländereck Burgenland, Niederösterreich und Steiermark mit 25 bis 35 Millimeter relativ viel Regen, hieß es von den Experten. Die Messstationen im südlichen Industrieviertel, im Burgenland und in der Oststeiermark verzeichneten zehn bis 25 Millimeter Niederschlag. Am Samstag regnete es vor allem in der Steiermark östlich der Niederen Tauern, am intensivsten in der West- und Oststeiermark. Dort fiel etwa zehn bis 25 Millimeter Regen.

Am Montag dieser Woche gab es die intensivsten Niederschläge mit 15 bis 25 Millimeter von Vorarlberg bis zum Flachgau und im nördlichen Weinviertel. Generell fiel nördlich und entlang des Alpenhauptkammes von Vorarlberg bis ins Weinviertel sowie in Osttirol und Kärnten Regen und im Gebirge Schnee. Weitgehend trocken blieb es am Montag hingegen vom Lavanttal bis ins Südburgenland.

In niederösterreichischen Orten gab es am meisten Niederschlag

Den meisten Niederschlag gab es in den vergangenen fünf Tagen im niederösterreichischen Pottschach (58,2 Millimeter) und Mönichkirchen (58,1 Millimeter), gefolgt von Fischbach in der Steiermark mit 52,8 Millimeter und auf der Rudolfshütte mit 51,2 Millimeter. In der Wiener Innenstadt wurden von der Geosphere 26,7 Millimeter Niederschlag verzeichnet.