Rückkehr ans LG Wien

Bandion verdient "nur" noch 4.000 Euro

26.04.2011

'Nur' 4.000 statt 16.320 €. "Schneebrunzer-Arbeit" für Bandion-Ortner.

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© TZ ÖSTERREICH
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Sie verdient nach wie vor weit mehr als der durchschnittliche Österreicher. Dennoch ist es für Claudia Bandion-Ortner ein ordentlicher Abstieg: Bislang kassierte sie als parteifreie Justizministerin 16.320 Euro brutto im Monat. Ab jetzt erhält sie als Richterin 4.000 Euro brutto.

Der Abstieg aus den lichten Höhen der Politik zurück in die Niederungen des Gerichtes hat der Ex-Bawag-Rich­terin – wie von ÖSTERREICH berichtet – stark zugesetzt. Zudem haben sich ihre Richterkollegen wie erwartet revanchiert: Immerhin war Bandion-Ortner bis 2009 für glamouröse Wirtschaftskriminalität zuständig. Ab Mai hat sie am Landesgericht Wien hingegen einen kleinen Richterjob in der Berufungsabteilung. Dort ist sie für Hundebisse, Wirtshausschlägereien, schlicht für „Schneebrunzer-Arbeit“, wie die APA „altgediente Richter“ zitierte, eingeteilt.

ÖVP hat „parteifreie“ Ex-Ministerin fallen gelassen
Von der ÖVP – die sie 2009 zur Justizministerin nominierte – kann sie „nichts erwarten, sie gehört ja nicht zu uns“, sagt ein VP-Mann. Ursprünglich wollte Bandion-Ortner Gerichtspräsidentin in Krems werden. Die Bewerbungsfrist hat sie um zwei Wochen verpasst. Im Landesgericht Wien werden sie die Kollegen kühl empfangen …

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