Corona-Frust: Ex-Minister Anschober mit Tod bedroht

11.01.2022

Ein gegen Ex-Gesundheitsminister Anschober gerichtetes Instagram-Posting kostet ­einem Salzburger 1.800 Euro. 

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© APA/ROLAND SCHLAGER
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Sbg. Im März 2021 gingen dem Angeklagten, der am Montag in Salzburg vor Gericht stand, wegen der Corona-Maßnahmen die Sicherungen durch. Auf Insta­gram postete er ein Bild von Rudi Anschober, es ging um das Thema einer Covid-19-Schutzimpfung. Darunter standen die unmissverständlichen Zeilen: „Ich weiß, wie Menschen sterben werden. Einen Tag noch, dann würde ich aufpassen, was du tust. Du wirst sterben.“ Beharrlich redete sich der Beschuldigte bis zuletzt darauf hinaus, dass er sich damals nicht auf Instagram einloggen konnte und dass ein Hacker seinen Account übernommen hatte, um von dort die Hassbotschaften – mit denen er nichts zu tun habe – zu verschicken.


Lüge. Der Richter indes verwies auf die Geodaten, wonach die Drohung am Wohnort des Halleiners in die (Internet-)Welt gesetzt wurden: „Die Annahme, dass ein Hacker zufälligerweise aus demselben Wohnort stammt wie der Angeklagte, ist lebensfremd.“ 1.200 Euro muss der Frühpensionist gleich zahlen, 600 sind auf drei Jahre bedingt. 

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