Harte Kritik

E-Card für Flüchtlinge: FPÖ wütet

04.10.2016

Die Wiener FPÖ empört sich darüber, dass Asylwerber E-Cards erhalten.

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© APA/ Pfarrhofer
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Wie es seitens der Wiener Gebietskrankenkasse heißt, erhalten Asylwerber in der Hauptstadt eine E-Card und eine Krankenversicherung, sofern sie in der Grundversorgung sind.

Für Wiens FPÖ-Chef sei dies ein Skandal und ein „Kniefall vor Wirtschaftsflüchtlingen“. Der Freiheitliche fordert in einer Aussendung „die sofortige Offenlegung von den mit E-Cards verbundenen Kosten sowie sämtliche damit in Zusammenhang stehenden Fakten.“ Das Vorhaben „schlägt dem Fass endgültig den Boden aus“, so Gudenus weiter. In Wien würde man „Geld an Asylwerber mit der Gieskanne verteilen. Kein Wunder, dass jeder in die Bundeshauptstadt kommen möchte, offenbar fließen hier doch sprichwörtlich Milch und Honig.“

Der Grund für die Vergabe von E-Cards ist hingegen ein einfacher und ha einen bürokratischen Hintergrund. Der administrative Aufwand ist mit dieser Regelung nämlich geringer. Die Flüchtlinge erhalten demnach Heilbehelfe und Hilfsmittel, wie etwa Krücken. Nicht inbegriffen sind Kranken- oder Wochengeld.

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