"ErMUTigung"

Ex-Minister Anschober will mit neuem Buch "Mut" machen

28.02.2026

"ErMUTigung" im Buchhandel - Mit positiven Beispielen gegen den "Katastrophismus"

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© APA/HELMUT FOHRINGER
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Wien. Ex-Minister Rudolf Anschober hat wieder ein Buch geschrieben: Mit "ErMUTigung" will der ehemalige Grünen-Politiker wie schon in seinem 2024 veröffentlichten Werk ("Wie wir uns die Zukunft zurückholen") trotz multipler Krisen einen positiven Blick in die Zukunft vermitteln. Ziel Anschobers ist es, dem "Katastrophismus", der "nur die extreme Rechte" stärke, etwas entgegenzusetzen und Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln.

"Klima, Kriege, Krisen, Putin und Trump machen es uns schwer, an eine gute Zukunft zu glauben", schreibt Anschober gleich zu Beginn. Viele könnten sich "das Ende der Welt besser vorstellen als ein Ende ihrer Zerstörung". Deswegen habe er sich "auf die Suche nach dem Positiven gemacht" - und sei "vielfach fündig" geworden.

Blick auf "Erfolgsmodelle"

Anschober berichtet auf gut 200 Seiten von "ermutigenden Projekten mit vielen Fortschritten und Erfolgen", über die niemand spreche oder schreibe. Das Buch soll den Blick auf diese positiven Entwicklungen lenken, "die im Schatten des Negativen gedeihen". Diese "Erfolgsmodelle" würden "begründete Hoffnung" schaffen, die "wir gerade jetzt am notwendigsten brauchen". Einen Bogen spannt der Ex-Minister dabei von den städtebaulichen Umbauten von Paris und Kopenhagen bis hin zum weltweiten Ausbau der Solarenergie.

Zuversicht sei "der wichtigste Feind der extremen Rechten" und "die beste Antwort auf den Zerstörungstrieb narzisstischer alter Männer", so der ehemalige Gesundheitsminister.

Ab 2. März begibt sich Anschober wieder auf eine "Lesereise" zu seinem Buch. Die erste Station ist in der Buchhandlung Thalia in Linz, "offizieller Auftakt" am 3. März in der Buchhandlung Thalia auf der Wiener Mariahilferstraße (Infos unter www.anschober.at).

(S E R V I C E - Rudolf Anschober: "ErMUTigung", Carl Ueberreuter Verlag, 220 Seiten, 25 Euro)