Wien

Finale 
um Frank 
Stronachs 
100.000 Euro

30.08.2013

Frank Stronachs Ideen-Aktion geht ins Finale: Der Sieger erhält 100.000 Euro.

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© TZ ÖSTERREICH
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Vor zwei Wochen hat Frank Stronach seinen ­Jugendwahlkampf offiziell ­eröffnet: Er hat Jugendliche dazu aufgerufen, ihm die „beste Idee Österreichs“ zu schicken, dem Gewinner zahlt er 100.000 Euro. Nun geht Stronachs Aktion ins Finale, am kommenden Mittwoch endet die Einreichfrist auf Facebook (https://apps.­facebook.com/deinebesteidee).

Gewinner erhält in Hofburg 100.000-Euro-Scheck
„Der Gewinner wird aus einem Online- und einem Juy-Voting ermittelt und erhält am 14. September von Frank Stronach in der Hofburg persönlich den 100.000-Euro-Scheck überreicht“, erklärt Kathrin Nachbaur, die für die Aktion verantwortlich zeichnet. Die Plätze 2–101 erhalten je 500 Euro. Insgesamt lässt sich Stronach die Preise für die Jugendaktion also 150.000 Euro kosten.

Mehr als 400 Jugendliche hätten auf Facebook bereits mitgemacht und ihre Ideen per Video, Foto oder Präsentation hochgeladen, so Nachbaur.

Wahlrecht für Kinder bis hin zu Ferialjob für alle
„Die eingereichten Ideen reichen von einem Wahlrecht für Kinder, über den Ausbau von Recylingzentren in Österreich bis hin zu dem Vorschlag, dass Firmen verpflichtend Ferialjobs anbieten sollen.“

Die besten Ideen wolle das Team Stronach dann auch nach der Wahl umsetzen, so Nachbaur.

Kathrin Nachbaur managt das Projekt:
"Schon mehr als 400 Vorschläge 
wurden eingereicht"

ÖSTERREICH: Sie suchen die „beste Idee Österreichs“ und zahlen dafür 100.000 Euro. Wie läuft die Aktion bisher?
Kathrin Nachbaur: Die Aktion hat sich unter jungen Leuten schon sehr gut herumgesprochen. Ich habe schon viel positives Feedback darauf bekommen. Bisher wurden mehr als 400 Vorschläge eingereicht und ich hoffe, dass in den nächsten Tagen noch einige Hundert dazukommen. Aber ­natürlich ist es für manche ­eine Hürde, ein Video oder Foto hochzuladen.

ÖSTERREICH: Wie ist die Idee eigentlich entstanden?
Nachbaur: Frank hat sich Gedanken gemacht, wie man junge Menschen zum Nachdenken bewegen kann. Aber an sich ist das ja keine neue Idee, er macht das seit 1995 in Kanada. Dort läuft das Ganze auch als TV-Format. Auch in anderen Ländern läuft dieses Format sehr erfolgreich. Bereits vor einigen Jahren haben wir uns diesbezüglich auch mit dem ORF zusammengesetzt und wollten diese Show nach Österreich bringen. Das ist aber leider nicht zustande gekommen. Deshalb haben wir uns jetzt entschieden, die Idee selber umzusetzen.

ÖSTERREICH:
Was für Ideen wurden bisher eingereicht?
Nachbaur: Die eingereichten Ideen sind sehr spannend und vielfältig. Sie reichen von einem Wahlrecht für Kinder, über den Ausbau von Recylingzentren in Österreich bis hin zu dem Vorschlag, dass Firmen verpflichtend Ferialjobs anbieten sollen.

ÖSTERREICH: Wie lange kann man denn noch mitmachen?
Nachbaur: Die Einreichfrist endet am kommenden Mittwoch, dem 4. September. Mitmachen kann man ganz einfach über Facebook.

ÖSTERREICH: Wie wird die Preisverleihung ablaufen?
Nachbaur: Am 14. September laden wir 101 Preisträger mit Begleitpersonen und Familie zu einem großen Event in die Hofburg ein. Der Beste bekommt dort von Frank Stronach einen Scheck mit 100.000 Euro überreicht, für die anderen 100 gibt es je 500 Euro.

ÖSTERREICH: Werden die ­Sieger-Ideen dann eigentlich auch in Ihrem Wahl-Programm umgesetzt?
Nachbaur: Viele der Ideen drehen sich um das Thema Jobs, und ich hoffe natürlich, dass die besten Ideen auch umgesetzt werden. Und wenn sich die Gewinner auch politisch engagieren wollen, dann stehen ihnen bei uns natürlich alle Türen offen.
 

 

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