Arbeitszeit-Debatte

Gewerkschaft kontert Häupl mit Plakaten

16.04.2015

Die Gewerkschaft macht mit provokanten Plakaten Stimmung.

Zur Vollversion des Artikels
© TZOe Artner
Zur Vollversion des Artikels

Die neuerliche Debatte um die Ausweitung der Lehrerarbeitszeit hat auch am Mittwoch die Innenpolitik beschäftigt. Während Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) die Lehrerschaft mit lockeren Sprüchen zur Arbeitszeit in Rage brachte, deponierte die Gewerkschaft ihr striktes Nein zu zwei Stunden mehr Unterricht. Die Lehrervertreter warnten vor arbeitslosen Lehrern, der ÖGB will mehr Budgetmittel.

Beamtengewerkschafts-Chef Fritz Neugebauer stellte klar, dass mit ihm die Idee nach einer Ausweitung der Lehrerarbeitszeit um zwei Stunden keine Chance auf Realisierung hat. Auf die Frage, ob sein Nein zu Eingriffen ins Dienstrecht und Besoldung auch ein striktes Nein in Sachen Arbeitszeit bedeute, sagte er im Ö1-"Morgenjournal": "Das ist so."

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) startete indessen eine Plakat-Kampagne und schickt diese an Schulen. Darauf kontert man der Kritik Häupls und setzt auf die schlechte Stimmung vor dem  Landesparteitag der Wiener SPÖ am Wochenende. Es sei deshalb „gut, dass in unseren Schulen Lehrerinnen und Lehrer unterrichten, und nicht der Wiener Bürgermeister!“

© GÖD

VIDEO: Das denken die Österreicher über diese Debatte

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel