"Gigabyte CO2-Ausstoß"

Stenzel-Versprecher auf oe24.TV sorgt für Lacher

06.12.2019

Die FPÖ-Politikern wird mit ihrem Sager bei Fellner! LIVE zum Gesprächsstoff Nummer eins im Netz.

Zur Vollversion des Artikels

This browser does not support the video element.

Zur Vollversion des Artikels

Ursula Stenzel ist wieder einmal in aller Munde. Grund dafür ist ein Sager auf oe24.TV bei Fellner! LIVE. Dort leistete sie sich nämlich einen peinlichen Versprecher. Als die nichtamtsführende Wiener Stadträtin von dem CO2-Ausstoß spricht, gibt sie diesen mehrmals in "Gigabyte" an. Sie spricht zum Beispiel von "38 Gigabyte Ausstoß pro Jahr" und davon, dass "ein Teil in den Kosmos verstrahlen" würde. Das ist natürlich falsch.Der Ausstoß wird in Kilogramm gemessen. Und man spricht dabei nicht von Gigabyte, sondern Gigatonnen. Gigybyte ist eine Maßeinheit für digitale Daten.

Fehler bemerkt

Gleich nach dem Interview bei Fellner! LIVE fiel ihr die peinliche Panne dann aber noch selbst auf und sie korrigierte sich.

Für das Netz war dieser Patzer freilich ein gefundenes Fressen. Hier ein Auszug aus den Reaktionen.

 

 

 

 

 

 

Nicht der erste Skandal, den sich die FPÖ-Politikeron diese Woche leistet. Auf Facebook war sie auch schon ausgeritten: „Schaue über den Tellerrand und fürchte, dass aus den Ökorebellen „Fridays for Future“ oder „Extinction Rebellion“ eine neue Art „RAF“ kommen könnte“, postete sie Anfang der Woche um 21.37 Uhr abends.

Mit der RAF – ein Begriff, den man vielen Kids, die gegen die Klimakatastrophe streiken, erst erklären muss – meint die FP-Stadträtin die „Rote Armee Fraktion“, die sich als extrem radikale und terroristische Splittergruppe aus den Studentenprotesten der 68er-Generation entwickelte – und die tatsächlich Europa mit Terroranschlägen überzog.

73-jährige Abkassiererin provoziert die Jugend

„Dieser Vorwurf ist sowas von absurd, mir fehlen die Worte. Wir sind absolut friedlich, demokratisch und haben in der dringend notwendigen Arbeit gegen die Klimakatastrophe für solche Vorwürfe gar keine Zeit“, erklärt Fridays-for-Future-Sprecherin Anna Lindorfer gegenüber ÖSTERREICH zu den Anwürfen der 73-Jährigen, die knapp 8.800 Euro pro Monat praktisch fürs Nichtstun kassiert. Und die neben Postings in der blauen Stunde zuletzt nur aufgefallen ist, weil sie mit – sehr wohl im Verdacht der Gewaltbereitschaft stehenden – Gruppen im Dunstkreis der Identitären bei einem rechtsrechten Fackelzug aufmarschiert ist.

Heute wieder friedlicher Marsch durch die City

Heute ab 16 Uhr vor der Uni könne man sich ja davon überzeugen, dass die Öko-Bewegung absout friedlich gegen Umweltzerstörer wie die OPEC demonstriere, so Lindorfer.

Zur Vollversion des Artikels