Offene Briefe

Klima: Schüler redet Regierung ins Gewissen

13.03.2019

Könnte sein, dass "alle Mitglieder der Bundesregierung noch erleben werden, wie Amsterdam im Meer versinkt.

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© APA/ROLAND SCHLAGER
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Ein Schüler eines Gymnasiums in Enns (Bezirk Linz-Land) hat begleitend zu den Klimastreiks am Freitag offene Briefe an die Bundesregierung sowie an EU-Rat und EU-Kommission verfasst, in denen er eine drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen, eine CO2-Steuer und Investitionen in die Bahn-Infrastruktur fordert. Mehr als 500 Unterschriften hat der 16-jährige Oberösterreicher dafür gesammelt.
 
 Am Mittwoch hat er die Schreiben verschickt. "Die Einhaltung (der Pariser Klimaziele, Anm.) wäre noch möglich, doch müssten Sie jetzt und schnell handeln. Ich sehe natürlich, dass Sie die Interessen parteinaher Organisationen vertreten und Wahlen gewinnen wollen. Doch Sie können und dürfen nicht so kurzsichtig agieren! Unser aller Leben muss sich stark ändern, wenn wir künftigen Generationen einen einigermaßen lebenswerten Planeten hinterlassen wollen. Sie sind bereits Teil dieser 'künftigen Generationen'", schreibt der Oberstufenschüler an die Adresse der Bundesregierung und appelliert an deren Gewissen: "Laut UNO schreitet der Klimawandel so schnell voran, dass womöglich alle Mitglieder der Bundesregierung noch erleben werden, wie beispielsweise Amsterdam im Meer versinkt."
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