Wien

Komasaufen: Karmasin will mehr Kontrolle

© TZ ÖSTERREICH/Bruna
Familienministerin Karmasin reagiert auf Schock-Report zum Komasaufen.
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Knapp 3.000 Jugendliche landen jedes Jahr im Spital, weil sie sich ins Koma gesoffen haben. Ein Problem, das vor allem in ländlichen Gebieten besteht. ÖVP-Familien- und Jugendministerin Sophie Karmasin reagiert jetzt auf die schockierenden Zahlen. Sie setzt auf mehr Kontrolle: „Die Gastronomie muss die Jugendschutz-Bestimmungen einhalten und stärker kontrollieren“, sagt Karmasin zu ÖSTERREICH. „Immer wieder zeigen Tests, dass viele Lokale und Geschäfte sich nicht an das Ausschank- und Verkaufsverbot von Alkohol an Jugendliche halten.“
141 Beratungsstellen mit Sucht-Schwerpunkt

Die Ministerin unterstützt außerdem Projekte, die der Sucht vorbeugen. „Aufklärung über die negativen Folgen von Alkohol ist die beste Prävention.“ 141 Familien-Beratungsstellen haben einen Sucht-Schwerpunkt.