Wahlsieger

SPÖ: "Burgenländischen Weg bestätigt"

19.01.2025

SPÖ-Landesgeschäftsführerin Jasmin Puchwein hat den "burgenländischen Weg" nach der ersten Hochrechnung bestätigt gesehen. 

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© APA/HANS KLAUS TECHT
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 Dazu, dass das Wahlziel, das 18. Mandat zu halten, damit keine Landesregierung gegen die SPÖ möglich ist, nicht erreicht wurde, meinte sie, es gelte noch das Endergebnis abzuwarten. Mit wem das erste Gespräch über eine mögliche Koalition geführt werden könnte, ließ sie ebenfalls noch offen.

Wenn man gut und viel arbeitet für die Menschen, kriegt man viel zurück. Wir haben gezeigt, dass sich die Politik für die Menschen auszahlt", so Puchwein. In ganz Europa würden Regierungsparteien abgestraft: "Bei uns nicht", zeigte sie sich erfreut.

Die Hochrechnung sei erst ein paar wenige Minuten bekannt, Landesparteichef Hans Peter Doskozil werde nun mit seinem Team das weitere Vorgehen besprechen: "Es ist noch nichts abgesteckt. Es geht um Inhalte", betonte die Landesgeschäftsführerin. "Warten wir, was noch passiert. Ziel war es, dass der burgenländische Weg weitergeht und der wurde bestätigt", so Puchwein dazu, dass das 18. Mandat nicht gehalten werden könnte.

Statement von Doskozil erst zu späterem Zeitpunkt

Der rote Spitzenkandidat Doskozil verfolgte die Hochrechnung in seinem Landeshauptmannbüro mit seinem engsten Team. Statements gab es zunächst nicht, er stand nur für Fotos und Videoaufnahmen zur Verfügung. Eine erste Stellungnahme war nach der Runde der Spitzenkandidaten erst gegen 18 Uhr angekündigt.

Unter den Gästen im LH-Büro waren das Regierungsteam, Landtagspräsident Robert Hergovich, Doskozils Vorgänger Hans Niessl, der neue steirische Landesparteivorsitzende Max Lercher und die Landesgeschäftsführung, nicht aber Vertreter der Bundespartei. Als die Hochrechnung und die einzelnen Werte eingeblendet wurden, brandete Applaus auf, gefolgt von Gratulationen und Schulterklopfen - und einem Bussi für Doskozil von seiner Frau Julia.