Gerald Grosz

Abkassieren mit Ansage

22.03.2026

Ein Kommentar von Gerald Grosz.

Zur Vollversion des Artikels
 
Zur Vollversion des Artikels

Diese sogenannte „Preisbremse“ ist nichts weiter als politisches Theater auf Kosten der Bevölkerung. Während die Regierung mit lächerlichen zehn Cent Entlastung hausieren geht, frisst die Realität den Menschen längst einen halben Euro aus der Tasche – und zwar täglich. Das ist keine Hilfe, das ist Hohn.

Wer heute tankt, bezahlt nicht nur für Sprit, sondern gleich für die nächste Teuerungswelle im Supermarkt mit. Denn wenn der Diesel explodiert, explodieren auch die Lebensmittelpreise. Das versteht jeder Unternehmer, jede Familie – nur nicht jene, die im Regierungsviertel in ihrer ideologischen Blase sitzen.

Andere Länder haben längst gehandelt: Preisdeckel, klare Eingriffe, Schutz der eigenen Bevölkerung. Und Österreich? Zuckt mit den Schultern und kassiert kräftig mit. Denn über die Hälfte des Spritpreises wandert direkt in die Staatskasse. Der Finanzminister als größter Profiteur der Krise.

Das ist keine Politik, das ist Abkassieren mit Ansage. Während Bürger, Pendler und Betriebe kämpfen, lässt man sie im Regen stehen. Wer so regiert, hat nicht verstanden, wofür er gewählt wurde – oder schlimmer: Es ist ihm schlicht egal