Die SPÖ erreichte unter Andreas Babler das schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte. Dieses wird nun in allen Umfragen noch unterschritten, man dümpelt unter 20% herum. Bablers Persönlichkeitswerte sind eine Katastrophe. Auch seine Fans müssen erkennen: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.
In einigen Bundesländern herrscht Angst vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Bablers Wahl zum Parteivorsitzenden war ein Betriebsunfall, Michael Ludwig wollte Hans-Peter Doskozil verhindern, dies hievte den jetzigen Vizekanzler an die Spitze. Babler gibt sich kämpferisch, aber lässt Intellekt, Visionen, Managementfähigkeit, Wirtschafts- und Führungskompetenz vermissen.
Es gibt in der SPÖ nur einen, der all diese Kriterien erfüllt. Christian Kern, der letzte Politiker, der einen Plan für Österreichs Zukunft vorgelegt hat. Daher sind die Rufe nach dem Ex-Kanzler nur logisch. Laut einer Umfrage des IFDD würde die SPÖ mit ihm an der Spitze um 6%-Punkte besser abschneiden. Aber: Ludwig will ihn nicht. Kern ist zudem erfolgreich in der Privatwirtschaft und müsste verrückt sein, sich die SPÖ jetzt anzutun. Fest steht für mich, dass jemand wie er ein Glücksfall für Land und SPÖ wäre.