Eigentlich läuft es in der SPÖ derzeit ja gar nicht so schlecht: Die Kanzlerpartei liegt wieder klar am ersten Platz. SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann führt deutlich in der Kanzlerfrage und die FPÖ schlägt sich gerade mit einer Klage gegen FPÖ-Nationalratspräsident Martin Graf herum.
Glücklich ist man in der roten Welt aber dennoch nicht. Und das liegt vor allem am Koalitionspartner und „dem zu sanften Umgang der SPÖ mit den Schwarzen“, so ein SPÖ-Mann.
Rote Basis will einen härteren Kurs gegen ÖVP Dass ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter Arbeiterkammerdirektor Werner Muhm – derzeit – nicht mehr zum Generalrat der Nationalbank bestellen will, sorgt nicht nur bei Faymann für Ärger.
Auch die Funktionäre sind verstimmt. „Das kann doch nicht sein, dass wir zulassen, dass Fekter uns rausschmeißt“, empört sich ein Landes-Roter.
Viele in der SPÖ würden gerne „schärfere Geschütze gegen die ÖVP auffahren“. In der SPÖ-Spitze wolle man den Koalitionspartner aber „aufgrund der schlechten Umfragen für die ÖVP nicht weiter schwächen“.
Offiziell aus der Deckung traut sich derzeit freilich kaum einer. Nur Oberösterreichs SPÖ-Chef Josef Ackerl ging via Standard in die Offensive: Der Kanzler brauche mehr „Standfestigkeit. Er könnte sich ruhig mehr trauen.“
Auch im SPÖ-Regierungsteam würde sich der eine oder andere eine härtere Linie gegen die ÖVP wünschen.
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