Skandal-Bestellung

Neuer Staatsoper-Chef: FPÖ außer sich

21.12.2016

Die FPÖ spricht von einer  Skandal-Bestellung und Entwürdigung.

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© APA/HERBERT NEUBAUER
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Eine "Skandal-Bestellung" und "Entwürdigung der Wiener Staatsoper" ist für FPÖ-Kultursprecher Walter Rosenkranz die Kür von Bogdan Roscic zum neuen Direktor ab 2020. Es gehe nicht an, dass eine Person ohne berufliche Erfahrung mit dem Musiktheater Leiter eines der führenden Opernhäuser der Welt und Aushängeschild der Kulturnation Österreich werde, so Rosenkranz in einer Aussendung.

Rosenkranz fürchtet Taxi-Orange-Oper
Der FPÖ-Abgeordnete hob die "hervorragende Auslastung" der Wiener Staatsoper hervor, Direktor Dominique Meyer habe beste Kontakte zu den Akteuren gehabt. "Jetzt werden wir erleben, wie (das von Roscics Schwester Dodo moderierte ORF-Format, Anm.) Taxi Orange und ähnliche Elemente in der Wiener Staatsoper Einzug halten. Vielleicht sitzt Roscic demnächst auch noch als Juror in einer Opern-Starmania", meinte Rosenkranz. Aus freiheitlicher Sicht könne eine solche Bestellung nur als untaugliches Element gesehen werden, mit dem die Kulturnation Österreich um einen Teil mehr abgewirtschaftet werde.
 

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