Befragung

Österreicher unterstützten ausgabenseitigen Spar-Kurs

28.01.2025

Aus einer Studie des "Wiener Kongresses" rund um eine Tagung am 27. Jänner geht hervor, die Österreicher unterstützen einen ausgabenseitigen Sparkurs. 

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© APA/HELMUT FOHRINGER
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Die Macher der Studie teilten mit: "Folgerichtig antworten 72 Prozent, dass die nächste Bundesregierung die Sanierung der Staatfinanzen ausgabenseitig angehen soll. Nur 13 Prozent sind für eine einnahmenseitige Sanierung. Bei den konkreten Maßnahmen, welche die Österreicherinnen und Österreicher zur Budgetsanierung mittragen würden („sehr“
und „eher“), führen höhere Tabakpreise mit 66 Prozent und die Abschaffung des Klimabonus mit 52 Prozent."

Regierungsverhandlungen  

Weiter hieß es: "34 Prozent befürworten das Streichen von Umweltförderungen, 33 Prozent das Verzichten auf die Pendlerpauschale. Vergleichbare Maßnahmen hat in Zusammenhang mit den Regierungsverhandlungen bekanntlich auch der Fiskalrat vorgeschlagen."

Budgetsanierung

Zur Situation des Budgets heißt es aus der Studie: "Bei den 28 Prozent der Befragten, die freiwillig einen zusätzlichen finanziellen Beitrag in den kommenden drei Jahren zur Bewältigung der Krise leisten würden, beträgt der ermittelte Durchschnittswert 100.- Euro pro Jahr. Eine Berechnung auf Basis der (7.400.428,00) Lohnsteuerpflichtigen des Jahres 2023 ergibt, dass auf diese Weise über drei Jahre hinweg ein freiwilliger Budgetsanierungszuschuss von rund 622 Millionen Euro zustande kommen würde. Gelänge es, die 72 Prozent, die bisher keinen zusätzlichen Euro beitragen würden, auch zu einem 100.- Euro Solidarbeitrag für drei Jahre zu motivieren, würde dadurch ein zusätzlicher freiwilliger Budgetsanierungszuschuss von rund 1,6 Milliarden Euro ermöglicht, so die theoretische Rechnung." 

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