ÖVP-Parteichef Michael Spindelegger gab sich bemüht, auf der Bundesliste für die Nationalratswahl „alle Bevölkerungsgruppen abzubilden“, wie er es nennt. Auf den 20 Plätzen findet sich aber sehr rasch die Stammklientel der Volkspartei wieder: Nach Spindelegger auf Platz zwei gereiht ist Michaela Steinacker, Ex- Raiffeisen-Managerin. Ebenfalls aus dem VP-nahen Raiffeisen-Konzern kommt Andreas Zakostelsky. Er geht auf dem sicheren Platz sechs ins Rennen.
Höheres Gehalt als Kanzler. Besonders Steinacker ist umstritten: Der Rechnungshof kritisierte, dass ihr Gehalt als seinerzeitige ÖBB-Managerin „um 52 % höher als jenes des Kanzlers“ gewesen sei. Und kaum wurde sie offiziell als Kandidatin der ÖVP präsentiert, kursieren bereits die ersten Gegen-Kampagnen im Internet, mit Slogans wie „ÖVP – Partei der Banken“.
Mit Jakob Auer, Andrea Schwarzmann und Georg Keuschnigg kandidieren auch drei Bauernvertreter.
Erster Moslem. Als Nachwuchshoffnung gilt der 26-jährige Asdin El Habbassi. Er wäre der erste Moslem (marokkanische Wurzeln), der für die ÖVP ins Parlament einzieht.
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