Parteien

Kanzlerfrage: Babler von Meinl-Reisinger UND Gewessler überholt

19.02.2026

SPÖ-Chef Andreas Babler ist jetzt auch in Sachen Kanzlerfrage der am schlechtetesten bewertete Politiker.

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© APA/TOBIAS STEINMAURER
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Geht's noch weiter runter? Es geht, im Fall von Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler sogar hinter die Chefinnen von zwei Kleinparteien, wie bei der aktuellen Frage nach der Kanzlerwahl zu sehen ist.

 

In Österreich wird der Bundeskanzler zwar nicht direkt gewählt, sondern Parteien - die fiktive Kanzlerfrage der Lazarsfeld Gesellschaft (1.000 Befragte vom 16. bis 18. 2. 2026) zeigt aber gut die Zugkraft der jeweiligen Parteiobleute. Und diese Zugkraft ist bei Babler nach monatelangen Ablösedebatten eben überhaupt nicht mehr vorhanden. Konkret würden nur noch 7 % (-1) Babler auf den Kanzlersessel wählen.

Damit wurde Babler sowohl von NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger als auch von Grünen-Chefin Leonore Gewessler - sie kommen auf jeweils 8 % (+2) - überholt. Und auch die Bäume des amtierenden Kanzlers Christian Stocker wachsen nicht in den Himmel. Er kommt auf 12 %.

Ganz anders FPÖ-Chef Herbert Kickl, der bei der Kanzlerfrage auf 33 % kommt. Das ist fast so stark, wie alle anderen Parteiobleute zusammen.