Parteien

Neue Umfrage: SPÖ führt, aber keine linke Mehrheit

12.02.2022

Die Chat-Affäre trifft die ÖVP jetzt voll: Sie liegt jetzt hinter der SPÖ von Pamela Rendi-Wagner. Und: Die Impfgegner würden es locker ins Parlament schaffen. 

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Wenn es heute eine Neuwahl gäbe, drohte ein gelähmtes Parlament. Es ist eine Knaller-Umfrage, die profil  veröffentlicht – doch ob das Ergebnis Lust auf Neuwahlen macht? In der aktuellen Erhebung von Unique Research (800 Befragte im Februar, maximale Schwankungsbreite von 2,1 bis 3,6 %) profitiert die SPÖ von der Chat-Affäre, die die ÖVP immer stärker trifft. Aktuell käme die Partei von Pamela Rendi-Wagner mit 25% (+/-0) auf Platz eins – knapp vor der ÖVP, die derzeit 24% (-1) erreichen würde.

© APA/Grafik

 

FPÖ verliert an die Impfgegner


FPÖ verliert. Die FPÖ verliert demnach im Vergleich zum Jänner zwei Punkte und liegt nun bei 18%. Dahinter folgen die Grünen mit 13% (+2 Punkte) und die Neos mit 10% (-1). Der eigentliche Knalleffekt: Die Impfgegner-Partei MFG bringt es bundesweit bereits auf 7% (+1) und würde mit diesem Wert den Sprung ins Parlament locker schaffen.

Weder Links noch Rechts hätten eine Mehrheit

Unklare Mehrheiten. ÖSTERREICH berechnete aufgrund der Umfrage die Mandatsverteilung im Parlament – und die wäre ein Hammer: Weil die MFG mit gleich 13 Mandaten ins Parlament einziehen würde, käme es zu einem Patt; Weder Links der Mitte (SPÖ-Grüne-Neos) noch Rechts (ÖVP-FPÖ) hätten eine Mehrheit. Eine Ampel käme immerhin auf 90 Mandate – das sind zwei zu wenig für eine Mehrheit. ÖVP und FPÖ hätten überhaupt nur 80 Mandate. Zünglein ander Waage wären die Impfgegner MFG – der sich eine der beiden Seiten ausliefern müsste. Übrigens: Als einzige Zweiervariante ginge sich SPÖ-ÖVP aus, die „Große Koalition“ hätte aber auch nur 93 von 183 Mandaten – eine knappe Sache.


Unzufriedenheit mit Türkis-Grün explodiert

Wie auch immer – Türkis-Grün hat wegen seiner Corona-Politik genug Probleme: 69 Prozent sind unzufrieden, zeigt eine weitere aktuelle Befragung von Peter Hajek – diesmal für ATV. Umgekehrt ist die Zufriedenheit mit 28 Prozent auf einem Tiefpunkt.

© APA/Grafik

  

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