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Umfrage: ÖVP & SPÖ tief in der Krise, Babler nur noch Nr. 4

07.12.2025

ÖVP und SPÖ ziehen die Ampelkoalition in der aktuellen oe24-Umfrage nach unten. Für SPÖ-Chef Andreas Babler gibt es eine neue Hiobsbotschaft.

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Die Krise der Ampelparteien, insbesondere von ÖVP und SPÖ, geht weiter, im Gegenzug hat sich die FPÖ an der Spitze einzementiert - das ergibt auch die aktuelle Lazarsfeld-Umfrage für oe24 (2.000 Befragte vom 1. bis 2. 12. 2025, max. Schwankung 2,2 %). Besonders dramatisch sieht es diesmal für die persönlichen Werte der Ampelchefs, vor allem aber von Andreas Babler, aus.

Das ist die aktuelle Kanzlerfrage

 

In der wöchentlichen Frage nach einer fiktiven Kanzler-Direktwahl - sie soll die Zugkraft der Parteiobleute abtesten - kommt Babler nur noch auf 8 %, die ihn direkt ins Kanzleramt wählen würden. Das ist zwar nur ein Punkt schlechter als vor einer Woche. Weil aber Beate Meinl-Reisinger zulegen kann, überholt die Chefin der 10-%-Partei NEOS den Chef der "Großpartei" SPÖ - und Babler ist nur noch auf Platz 4.

Auch Stocker hat keinen Kanzler-Bonus

Eine Blamage. Nicht viel besser der amtierende Regierungschef, Christian Stocker von der ÖVP würden auch nur 12 % auf den Kanzlersessel wählen. Das sind zwar 2 Punkte mehr als letzte Woche - es das ist aber doch erstaunlich, dass hier der Amtsbonus so gar nicht zu tragen kommt.

Im Gegenzug führt einer, der die Kanzlerschaft zu Jahresbeginn verspielt hat: Gleich 31 % hätten gern Herbert Kickl als Regierungschef.

 

Bei der Sonntagsfrage bleibt es für die Ampelkoalition dramatisch: Die FPÖ kommt auf überragende 38 %, ÖVP und SPÖ kommen auf nur noch 19 bzw. 18 %, sind also auch zusammen schwächer als die Kickl-Partei. Allein die NEOS liegen mit 10 % knapp über ihrem Wahlergebnis. Den Grünen tut die Opposition auch nicht schlecht, mit aktuell 10 % wachsen ihre Bäume aber nicht in den Himmel. 

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