"Weil ich nicht Christian Kern bin"

Rendi-Wagner mit Seitenhieb gegen Kern

01.10.2018

Im ORF-Interview konnte sich die designierte SP-Chefin diesen Kommentar nicht verkneifen.

Zur Vollversion des Artikels
© APA/GEORG HOCHMUTH
Zur Vollversion des Artikels

Die designierte SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner sieht keinen Grund, sich bei den Parteimitgliedern für das Chaos rund um den Abgang ihres Vorgängers Christian Kern zu entschuldigen. Denn sie sei bei den Vorgängen selbst "nur Passagierin" gewesen, erklärte sie auf entsprechende Fragen in der "ZiB2". Von Kerns tatsächlichem Abtritt sei sie kaum früher als die Öffentlichkeit informiert gewesen.

Rendi verteidigt Personalrochade

Und noch einmal bekräftigte sie erneut ihre personellen Entscheidungen. "Es ist ganz klar, dass sich bei Personalentscheidungen die Steirer für Max Lercher und die Wiener für Andreas Schieder entscheiden", so Rendi-Wagner. Allerdings brauche sie ein Team um sich, dem sie vertraue, und dazu gehört der neue Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda.

"Weil ich nicht Christian Kern bin"

Zudem konnte sie sich auch einen kleinen Seitenhieb gegen ihren ehemaligen Parteichef und Vorgänger Kern nicht verkneifen. ORF-Moderator Armin Wolf fragte, ob Rendi auch bei der nächsten Nationalratswahl noch SPÖ-Chefin sein werde. Nachdem sie dies bejahte, fragte er noch einmal nach, warum man ihr das glauben solle, schließlich hat Kern das auch schon gesagt. Hier antwortete die Medizinerin schnell und knapp: "Weil ich nicht Christian Kern bin."

Zur Vollversion des Artikels