"Wer was hackelt, hat an Pecker"

Wirbel um Arbeitslosen-Sager von ÖVP-Zopf

19.06.2020

ÖVP-Mandatarin im Nationalrat: 'Land der Berge, Land der Äcker, wer was hackelt hat an Pecker'

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© Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS
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Wien. Im Nationalrat kam es am Mittwoch zu einer emotionalen Debatte über die COVID-19-Maßnahmenpakete der Bundesregierung. Besonders beim Thema "Arbeitslosengeld" lieferten sich Abgeordnete der Koalition und der Opposition einen regelrechten Schlagabtausch. ÖVP-Mandatarin Bettina Zopf sorgte dabei mit einem Sager für Aufregung. 'Land der Berge, Land der Äcker, wer was hackelt hat an Pecker'

Für die Politikerin ist die Forderung der SPÖ nach Erhöhung des Arbeitslosengeldes nicht nachvollziehbar. Diese "Forderungen von heute" seien die "Steuergelder von morgen", warnte sie. Jeder der unverschuldet in Notlage komme, werde unterstützt, aber sie stehe dazu, dass sich Arbeit lohnen müsse und dass dafür zu sorgen sei, dass nach der Krise möglichst viele Menschen wieder einen Arbeitsplatz haben.
 
 

SPÖ empört

Gegenüber Bettina Zopf (ÖVP), die ihrer Ansicht nach den Arbeitslosen unterstelle, nicht arbeiten zu wollen, zeigte sich Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) erschüttert. Außerdem gelte es, jetzt Frauen zu unterstützen und jungen Leuten und arbeitslosen Menschen Perspektiven zu geben.

Bettina Zopf (ÖVP) warf der FPÖ darüber hinaus vor, dass sie gemeinsam mit der SPÖ ein "Nichtstun" unterstütze. Aus Sicht von Norbert Sieber (ÖVP) ist die geplante Anhebung der Bauernpension eine moderate, Kritik daran kann er nicht nachvollziehen.

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