Winterwetter
Sturm-Hammer wütet in Kärnten
25.03.2026Ein kräftiges Tief sorgt für das aktuelle Wetter in Österreich. Während im Bergland und Osten Schnee für Glätte sorgt, peitschen orkanartige Sturmböen mit bis zu 130 km/h über das Land.
Das aktuelle Wetter in Österreich wird maßgeblich von einem kräftigen Tief über dem Balkan beeinflusst. Laut Prognosen der GeoSphere Austria und des ORF ist am heutigen Freitag vor allem in der Osthälfte mit dichten Wolken und häufigen Niederschlägen zu rechnen. In Wien, dem südlichen Niederösterreich sowie Teilen der Steiermark und des Burgenlandes regnet es wiederholt, wobei die Schneefallgrenze zwischen 200 und 800 Metern liegt. Besonders im Mariazellerland und im Wienerwald wird mit einer weiteren Zunahme der Schneemengen gerechnet. Eine orange Schneewarnung bleibt für betroffene Gebiete bis Samstag aufrecht.
Schwere Orkanböen im Anmarsch
Eine kräftige Nordwestströmung bringt zudem eine gefährliche Sturmwarnung mit sich. Von den Hohen Tauern bis ins Burgenland weht verbreitet starker Wind, wobei Spitzenwerte von bis zu 100 km/h in den Tälern und sogar Orkanböen um 130 km/h auf den Bergen erwartet werden. Laut GeoSphere Austria besteht dabei die Gefahr, dass Bäume entwurzelt werden oder große Äste abbrechen. Im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr muss daher mit Verzögerungen gerechnet werden. Erst am Nachmittag soll der Sturm allmählich nachlassen.
Vorsicht vor rutschigen Straßen
Abseits der Windböen sorgt der nasse Schnee für erschwerte Bedingungen. Es besteht ein "erhöhtes Risiko von Schneebruch durch nassen, schweren Schnee", was die Unfallgefahr auf schneeglatten Straßen massiv steigert. In höheren Lagen ab etwa 800 Metern sind laut Wetterdienst Neuschneemengen von rund 30 Zentimetern zu erwarten. Gestern wurden bereits enorme Mengen verzeichnet, etwa bis zu 80 Zentimeter im Arlberggebiet, was die aktuelle Lage verschärft.
Lawinengefahr bleibt weiterhin groß
Trotz einer leichten Entwarnung bezüglich der Neuschneemengen für den heutigen Tag bleibt die Situation im Bergland angespannt. Die Lawinengefahr wird weiterhin als erheblich bis groß eingestuft. Die Temperaturen erreichen am Freitag Höchstwerte zwischen 2 und 9 Grad, während es in hohen Lagen wie den Lechtaler Alpen bei minus 11 Grad frostig bleibt. Eine Wetterberuhigung deutet sich im Westen an, wo sich im Tagesverlauf zeitweise die Sonne zeigen kann.
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