BW Linz weit zurück

3:2 - WSG Tirol verschafft sich Luft im Abstiegskampf

01.03.2026

WSG Tirol hat sich im torreichen Keller-Duell gegen BW Linz knapp mit 3:2 durchgesetzt. Damit verschaffen sich die Tiroler im Abstiegskampf etwas Luft. 

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Die WSG Tirol hat sich im Kampf um den Klassenerhalt der Fußball-Bundesliga weiter Luft verschafft. Die Tiroler setzten sich am Sonntag in der vorletzten Runde vor der Punkteteilung bei Schlusslicht Blau-Weiß Linz mit 3:2 (3:1) durch und vergrößerten den Vorsprung auf die Linzer auf 14 Punkte. Matchwinner war Nicolai Baden Frederiksen mit einem Triplepack vor der Pause (15., 19., 45.+1). Tore von Nico Maier (19.) und Simon Seidl (50.) waren für Blau-Weiß zu wenig. 

Der Mann des Spiels war vor 5.038 Zuschauern ganz klar Baden Frederiksen. Dem im Oktober zur WSG zurückgekehrten Dänen gelangen erstmals drei Tore in einem Bundesliga-Spiel. Der 25-Jährige versenkte erst einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer. Unmittelbar nach dem Anstoß schlug Blau-Weiß sehenswert zurück. Alexander Briedl säbelte noch neben den Ball, das abspringende Spielgerät brachte Maier aber per Fallrückzieher im Tor unter.

Baden Frederiksen brachte die WSG mit einem weiteren Freistoß - diesmal abgefälscht und aus großer Distanz - erneut in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte der Angreifer, der die Wattener 2021 nach 18 Saisontoren in Richtung Vitesse Arnheim verlassen hatte, mit einem Vollspannschuss ins lange Kreuzeck nach. Seidls Anschlusstreffer zählte erst nach Eingreifen des Video-Assistenten (VAR). Ursprünglich hatte die Entscheidung Abseits von Vorbereiter David Bumberger gelautet. Auf der Gegenseite legte "Joker" Lukas Hinterseer eine Großchance auf das 4:2 daneben (53.). Der ebenfalls eingewechselte Ronivaldo scheiterte im Finish für Blau-Weiß per Kopf (90.).

Blau-Weiß sechs Punkte hinter GAK

Die Linzer haben von ihren jüngsten zwölf Ligaspielen zehn verloren. Auf den Vorletzten GAK fehlen ihnen sechs Zähler. Die WSG dagegen hat nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Partien theoretisch sogar noch Chancen auf Platz sechs und damit den Einzug in die Meistergruppe, sie benötigt dafür aber Schützenhilfe. Auf den noch zitternden SK Rapid fehlen zwei Zähler. Die Tiroler empfangen nächsten Sonntag zum Abschluss des Grunddurchganges den GAK. 

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