Antritts-PK

DESHALB kämpfte Rapid-Trainer Stöger mit Tränen

02.06.2025

Bei seiner Antritts-Pressekonferenz sorgte der neue Rapid-Trainer für bewegende Momente.

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© gepa
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Der Presseraum im Allianz Stadion, Montagvormittag. Aufgeräumt und locker, wie man ihn kennt, meldet sich Peter Stöger (59) als neuer Rapid-Trainer zu Wort. Er spricht von einem "speziellen Tag", von "großer Freude", mit der er die neue Herausforderung, die ihn "wahnsinnig reizt" in Angriff nehmen will. Er sprach über seine Austria-Vergangenheit und natürlich die Ziele mit Rapid.

Stögers Stimme bricht, als er über Schicksalsschlag spricht

Doch kurz wird es emotional. Stöger verrät, weshalb er trotz einiger Angebote in den letzten Jahren ("Rapid war nicht dabei") erst jetzt wieder auf die Trainerbank zurückkehrt: "Ich bin auch privat wieder aufgestellt, wie's sein soll." Dann die Wiener Fußballlegende sehr persönlich: "Meine Frau und ich, wir haben in den letzten Jahren schwierige Themen gehabt." Der Startrainer sprach über "gesundheitliche Probleme" in der Familie, "die auch zu betreuen waren". Deswegen "war die Struktur, die ich mir im Leben geschaffen hab total stimmig."

Warum Stöger jetzt voll für Rapid da sein kann, hat einen traurigen Hintergrund. Seine Stimme bricht: "Nachdem am 1.1. mein Schwiegervater als Letzter von uns gegangen ist, hab ich wieder Zeit. Da kommt diese Challenge für mich schon sehr passend. So traurig das ist, aber jetzt gibt es wieder Zeit, einen neuen Aufgabenbereich anzunehmen. Dafür kommt Rapid für mich zum richtigen Zeitpunkt."

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