Bundesliga

Machtkampf der Bosse bei der Wiener Austria

17.02.2026

Der Derby-Sieg war Balsam für die Fan-Seele, doch hinter den Kulissen brennt bei der Wiener Austria der Hut!  

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© Gepa
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Während die Mannschaft von Trainer Stephan Helm auf dem Rasen um Platz 1 kämpft, tobt in den VIP-Etagen ein offener Machtkampf. Im Mittelpunkt: Finanz-Vorstand Harald Zagiczek, der durch die jüngsten Medienberichte stark unter Druck geraten ist. oe24 erklärt, was das Chaos-Beben bei den Violetten bedeutet!

1. Die Lizenz-Zitterpartie

Eigentlich dachten die Austria-Fans, nach dem Stadionverkauf und dem Bank-Deal wäre Ruhe. Aber: Wenn sich die Bosse gegenseitig mit Klagen eindecken, schauen die Lizenz-Wächter der Bundesliga ganz genau hin. Die Gefahr: Ein Verein, der intern zerstritten ist und bei dem Prüfer (Ernst & Young) nach übereinstimmenden Medienberichten ermitteln, wirkt nicht stabil.

Die Folge: Im schlimmsten Fall drohen wieder Auflagen oder Punktabzüge. Das Zittern um die Spielgenehmigung für die nächste Saison könnte von vorne losgehen!

2. Transfer-Stopp statt Tor-Sause?

Wer entscheidet eigentlich, wer im Sommer kommt? Jürgen Werner (Investor) und Harald Zagiczek (Vorstand) sollen kaum noch miteinander reden. Das Problem: Wenn die Führung gelähmt ist, unterschreibt niemand Schecks für neue Stars. Während die Konkurrenz bastelt, herrscht in Favoriten Stillstand.

Die Folge: Die Austria verliert wertvolle Zeit auf dem Transfermarkt. Ohne Einigkeit bei den Finanzen gibt es keine Verstärkungen.

3. Droht die „feindliche Übernahme“? 

Hinter den Kulissen wird geschachert: Die Investoren-Gruppe um Werner will Zagiczek offenbar schon im Sommer loswerden. Gleichzeitig wird gemunkelt, dass man neue Geldgeber sucht, um die alten loszuwerden. Die Sorge: Gerät die Austria in die Hände von Glücksrittern? Der Name „Revolution Sports“ geisterte schon herum.

Die Folge: Die Identität des Klubs steht auf dem Spiel. Wer hat am Ende das Sagen? Die Fans oder ein Investor aus Übersee?

4. Schmutzwäsche wäscht kein Trikot weiß 

Die Vorwürfe wiegen schwer: Untreue, Provisionen aus der Tombola-Kasse, Briefgeheimnisse. Es geht um 150.000 Euro hier, 20.000 Euro da. WICHTIG: Für alle beteiligten Personen – ob Harald Zagiczek, Jürgen Werner oder andere – gilt ausnahmslos die Unschuldsvermutung. Bisher sind es schwere Anschuldigungen, keine Urteile!