Champions League

Zickler vom Aufstieg überzeugt

23.06.2009

Superlos für die Bullen in der CL-Quali! Der Gegner heißt Bohemians Dublin. Sturm-Veteran Zickler: "Wir steigen auf, das ist doch klar!"

Zur Vollversion des Artikels
© APA/Krug
Zur Vollversion des Artikels

Montag, 12.27 Uhr: Sechs Kamerateams, fünf Fotografen und 16 Journalisten stürmen im Bull’s Corner, dem In-Restaurant des Stadions Wals-Siezenheim, auf Huub Stevens zu. Fragen zur Auslosung in der Champions-League-Qualifikation prasseln auf den Startrainer ein. Der Holländer steht geduldig Rede und Antwort. Mit einem smarten Lächeln auf den Lippen. Kein Wunder: Das Los meinte es gut mit Meister Salzburg. Als Gegner haben die Bullen Bohemians Dublin, Irlands Serienmeister, erwischt. „Wir wollen in die Gruppenphase der Champions League. Da dürfen die Iren kein Stolperstein sein“, ist Stevens optimistisch.

Hohes Tempo
Viel mehr macht Stevens das aktuelle Wetter Sorgen. „Wir sind jetzt eineinhalb Wochen auf Trainingslager in Leogang. Hoffentlich fängt es nicht zu schneien an.“ Mit Klubs aus Irland hat der neue Bullen-Coach noch keinerlei Erfahrung. „Aber ich weiß: Die sind alle kampfstark und spielen ein sehr hohes Tempo.“ Stevens wird sich in den nächsten Tagen genau nach Gegner Bohemians erkundigen. Auch bei Giovanni Trapattoni, dem Ex-Salzburg-Trainer, der jetzt irischer Teamchef ist. „Er kann uns sicher ein paar Tipps geben“, sagt Stevens, der vom Aufstieg in die nächste Quali-Runde überzeugt ist. Genauso wie Bullen-Kapitän Alex Zickler. „Unser Kader ist stark. Ich bin überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen werden. Wir steigen auf – das ist doch klar. Aber: Wir dürfen nicht leichtsinnig werden“, so der 35-jährige Deutsche.

Zuerst zu Hause
Salzburg bestreitet die erste Partie gegen Bohemians zu Hause. Am 15. Juli. Eine Woche später steigt dann das Rückspiel in Dublin. Stevens: „Mir wäre lieber gewesen, wir hätten Match Nummer zwei in Salzburg gespielt. Mit unseren Fans im Rücken. Aber ich bin natürlich auch so zufrieden.“

Von Michael Petermair/ÖSTERREICH

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel