Vorteil für Senft!

2:1 – Ried biegt Rapid & greift nach Europa-Ticket

22.05.2026

Ried bleibt der absolute Angstgegner von Rapid Wien! Die Innviertler bezwingen den Rekordmeister aus Hütteldorf im Play-off-Hinspiel um das letzte Europacup-Ticket mit 2:1 und verschaffen sich eine Traumausgangsposition für das Rückspiel am Montag.

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© Gepa
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Die SV Ried hat am Freitag das Play-off-Final-Hinspiel der Bundesliga gegen den SK Rapid Wien vor heimischer Kulisse mit 2:1 für sich entschieden. Während die Oberösterreicher damit ihre Rolle als echter grün-weißer Angstgegner untermauerten, schrillen bei den Wienern vor dem entscheidenden Rückspiel am Pfingstmontag (17:00 Uhr/live auf Sky & Sport24-Liveticker) in Hütteldorf alle Alarmsirenen. Für Rapid droht die ohnehin schon ungemütliche Saison nun in einem totalen Desaster ohne internationalen Startplatz zu enden.

Havenaar schockt die Wiener früh

Das Spiel im Innviertel begann extrem rasant. Rapid verbuchte durch Dahl (5., 7.) die ersten Top-Chancen, doch das Tor machten die Hausherren. Nach einer feinen Eckballvariante und einer Maßflanke von Nasrawe stieg der Japaner Nikki Havenaar (14.) im Fünfmeterraum am höchsten und köpfte zur Rieder Führung ein. Der Treffer zeigte Wirkung: Bei den Wienern lief danach defensiv wie offensiv kaum noch etwas zusammen, während Ried das Spiel klar dominierte. Glück hatte Rapid zudem in der 11. Minute, als ein abgefälschter Schuss von Bajic nur an der Querlatte landete.

Blitz-Antwort nach dem Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel investierte die Truppe von Johannes Hoff Thorup deutlich mehr. Belohnt wurden die Angriffsbemühungen in der 75. Minute: Dahl setzte sich auf der linken Außenbahn stark gegen Torschütze Havenaar durch und bediente Romeo Amane (75.), der den Ball volley zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich in die Maschen drosch.

Die Freude der mitgereisten Wiener Fans währte allerdings nur mickrige einhundertzwanzig Sekunden. Nach einem weiten Einwurf von Maart herrschte im Rapid-Strafraum blankes Chaos. Joris Boguo (77.) kam entscheidend zum Kopfball, und der Hütteldorfer Raux-Yao fälschte das Leder unhaltbar zum 2:1-Endstand ab. In der Schlussphase warf Rapid alles nach vorne, doch Ried-Keeper Leitner hielt den wertvollen Heimsieg fest.