Fussball

Wirbel vor Cup-Kracher LASK gegen Salzburg

01.02.2024

Salzburg-Abwehrchef wollte Red Bull im Winter verlassen und wurde vorerst suspendiert. 

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© Red Bull Salzburg via Getty Images
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Die Ouvertüre zu Frühjahrssaison im heimischen Fußball geht mit dem Viertelfinal-Schlager im ÖFB-Cup zwischen dem LASK und Salzburg (Freitag, 18 Uhr, live ORF1) in Szene. Die Linzer bauen am Freitag in der heimischen Arena auf den Heimvorteil, tappen mit Blick auf den Gegner aber ein wenig im Dunklen. Salzburg hat in der Vorbereitung ein anderes System einstudiert, mit Fernando hat sich ein Angreifer fit gemeldet, der beim Serienmeister den Unterschied ausmachen könnte.

Salzburg mit guter Cup-Bilanz

Für LASK-Coach Thomas Sageder ist aber klar: "Wir haben eine Mannschaft, mit der sehr viel möglich ist. Irgendwann musst du an Salzburg vorbei und das soll am Freitag sein". Die beiden Teams standen sich zuletzt in der Saison 2021/22 im Viertelfinale gegenüber, Salzburg siegte 3:1. Das Finale 2021 entschied Salzburg mit einem 3:0 gegen die Linzer. 

25-Millionen-Star will RB verlassen

Nach einer intensiven Vorbereitung wollen die Salzburger für den nächsten Cup-Coup wieder bereit sein. Die Dreierkette in der Abwehr wurde erprobt und könnte auf der Gugl zum Einsatz kommen. Für Wirbel vor dem Duell in Linz sorgt aber ausgerechnet Abwehr-Chef Strahinja Pavlovic. Der Serbe (Marktwert: 25 Millionen Euro) wollte die Bullen in der Winterpause verlassen, hatte Angebote aus Deutschland und Italien. Nach einem- Transferverbot der Bullen-Bosse leistete sich Pavlovic mit einem harten Foul im Training einen kapitalen Aussetzer. Die Folge: Er wurde suspendiert. Pavlovic soll aber laut Insidern gegen den LASK wieder ran dürfen. 

Weltrekord-Versuch in Linz

Positiv: Vor dem Spiel soll gemeinsam mit den Stadionbesuchern der Weltrekord in der Reanimation aufgestellt werden. Jeder Stadionbesucher bekommt eine Platte mit einem Schaumstoffherz und darf sich danach in Erster Hilfe versuchen. Aktuell liegt der Weltrekord für gleichzeitige Reanimation bei 12.000 Menschen. Für die Cup-Partie waren 13.000 Tickets verkauft.
 

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