Aus in Bregenz

Vorarlberger trennen sich nach Pleiten-Serie von Andi Heraf

18.05.2026

Paukenschlag in der zweiten Liga! Schwarz-Weiß Bregenz und Trainer Andreas Heraf gehen ab sofort getrennte Wege. Das Tabellenschlusslicht zieht nach einer sportlichen Talfahrt die knallharte Reißleine.

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© Gepa
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Andreas Heraf ist nicht mehr Trainer von Schwarz-Weiß Bregenz. Wie das Tabellenschlusslicht der zweiten Liga am Montag offiziell bekannt gab, wurde der 58-jährige Wiener mit sofortiger Wirkung von all seinen Aufgaben entbunden. Heraf hatte den Vorarlberger Traditionsklub erst Mitte Oktober 2025 mit großen Hoffnungen übernommen. Die erhoffte sportliche Wende und der dringend notwendige Turnaround im Tabellenkeller gelangen unter der Führung des ehemaligen ÖFB-Nationalspielers allerdings zu keinem Zeitpunkt.

Trotz der sportlich absolut katastrophalen Saison am Bodensee gibt es für die Fans der Schwarz-Weißen eine echte Kuriosität zu vermelden. Bregenz bleibt auch in der kommenden Saison definitiv in der zweiten Liga und entgeht dem sportlichen Abstieg im kommenden Sommer auf extrem glückliche Weise.

Bregenz profitiert vom brutalen Liga-Chaos

Da der SV Stripfing und Austria Klagenfurt II aus der zweiten Liga ausscheiden und es aus der Regionalliga Ost in diesem Jahr überhaupt keinen Aufsteiger gibt, bleiben die Bregenzer am grünen Tisch "oben". Der bittere letzte Platz in der Tabelle hat für die Vorarlberger somit keine sportlichen Konsequenzen im Hinblick auf einen Zwangsabstieg in die Drittklassigkeit.

Dennoch zog die Vereinsführung im Ländle nun die Konsequenzen aus den blutleeren Auftritten der vergangenen Wochen und Monate. Für die kommende Spielzeit soll ein völlig neues Konzept her, um den Verein wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen.

Vorstand fordert radikalen sportlichen Neustart

"Trotz aller Bemühungen auf einen erhofften Turnaround konnte die gewünschte sportliche Wende leider nicht erreicht werden. Deshalb hat der Verein die Entscheidung getroffen, dass es für die neue Saison einen sportlichen Neustart braucht", erklärte der Vorstand der Vorarlberger in einer offiziellen Aussendung am Montag.

 

Hinter den Kulissen herrscht beim Fast-Absteiger im Moment echte Hochbetrieb-Stimmung. Die intensiven Gespräche mit potenziellen Nachfolgekandidaten auf dem Trainerstuhl laufen laut den Verantwortlichen des Klubs bereits auf absoluten Hochtouren, um zeitnah einen Nachfolger präsentieren zu können.