Großes Lob

Ranieri schwärmt von Christian Fuchs

14.04.2016

Der italienische Star-Coach überschüttet den Team-Kapitän mit Lob.

Zur Vollversion des Artikels
© GEPA
Zur Vollversion des Artikels

Eine logische Erklärung für den Aufstieg von Sensations-Spitzenreiter Leicester City in der englischen Fußball-Premier-League hat auch Trainer Claudio Ranieri nicht. "Da gibt es keine", sagte der Italiener in einem Interview dem Fachmagazin "Kicker" (Donnerstag). Bei ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs sparte der Leicester-Trainer dagegen nicht mit Erklärungen für dessen starke Leistungen.

Enorme Verstärkung
Er sei ein "Typ mit enormer internationaler Erfahrung, er hilft uns in vielerlei Hinsicht", sagte Ranieri im kicker-Interview über Fuchs. "Er versteht es, die richtige taktische Balance zu finden auf der linken Seite, er hat eine starke Technik für seine Flanken in den Strafraum und denkt strategisch. Nicht zu vergessen: seine weiten Einwürfe", schwärmte der Italiener.

Der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft hat großen Anteil daran, dass die zuvor löchrige Defensive mittlerweile als eine Stärke gilt. Seitdem Ranieri auf die Abwehrkette mit den Innenverteidigern Robert Huth und Wes Morgan und den beiden Außenverteidigern Fuchs (links) und Danny Simpson (rechts) setzt, blieben die "Foxes" in 13 von 22 Spielen ohne Gegentor.

Kurz vor Sensation
Zuletzt gab es fünf Zu-null-Siege in Folge, womit Leicester in der Tabelle fünf Runden vor Schluss sieben Punkte vor Verfolger Tottenham Hotspur liegt. Arsenal ist mit 13 Zählern Rückstand schon abgeschlagen. Der Erfolg des einst als Abstiegskandidat gehandelten Clubs basiere auf verschiedenen Umständen, erklärte Ranieri. Die Topteams würden nicht so spielen, wie sie sollten, "und wir treten auf, wie das niemand erwartet hätte".

Der 64-Jährige, der die Mannschaft vergangenen Sommer übernommen hatte, betonte einmal mehr, dass er seine Karriere in Leicester beenden will. "Ich denke, Leicester wird meine letzte Station sein", sagte er. "Ich hoffe, sie geben mir noch einen langen Vertrag, so über sechs oder sieben Jahre. Und dann beende ich meine Karriere hier."

 

Zur Vollversion des Artikels