Echte Partnerschaft
FIFA-Wirbel! Trump & Infantino planen Stadion-Bau in Gaza
19.02.2026Gianni Infantino sorgt erneut für Schlagzeilen: Der FIFA-Präsident verkündete in Washington eine enge Partnerschaft mit Donald Trumps Friedensrat und plant Millionen-Investitionen im Gazastreifen.
FIFA-Boss Gianni Infantino hat bei der ersten Sitzung des umstrittenen Friedensrates von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag in Washington eine echte Partnerschaft besiegelt. Der Schweizer Funktionär betonte in seiner Rede vor den Vertretern vieler Länder, dass jeder den Frieden unterstützen müsse und der Weltverband aktiv helfen wolle. Trump selbst kündigte an, dass Infantino namhafte Fußball-Stars in die Region bringen werde, um die diplomatischen Bemühungen zu unterstützen.
Große Pläne für den Gazastreifen
Ein zentraler Bestandteil dieser Kooperation ist der Bau von Sportstätten im Gazastreifen. Laut einem von Infantino präsentierten Werbespot sollen dort zahlreiche Spielfelder sowie ein Stadion für bis zu 25.000 Zuschauer entstehen. Insgesamt will die FIFA dabei helfen, rund 75 Millionen Dollar für fußballbezogene Projekte in dieser Region zu sammeln. Trump unterstrich die Bedeutung dieser Vorhaben für die Menschen vor Ort, während Kritiker Infantino erneut eine zu große Nähe zu Regierungen vorwerfen, die westliche Werte nicht teilen.
Spott über den Friedensnobelpreis
Die Verbindung zwischen den beiden ist spätestens seit der WM-Auslosung im Dezember 2025 bekannt, als Trump den neu eingeführten FIFA-Friedenspreis erhielt. In seiner Eröffnungsrede am Donnerstag teilte der US-Präsident ordentlich gegen das Nobelpreis-Komitee aus. Er fühle sich von Norwegen über den Tisch gezogen, meinte Trump und stellte klar, dass ihn der Nobelpreis gar nicht interessiere. Sein Fokus liege darauf, Leben zu retten, was durch den FIFA-Preis besser gewürdigt werde.
Viel Wirbel vor der Weltmeisterschaft
Diese Allianz sorgt besonders deshalb für Aufsehen, da die USA in diesem Jahr gemeinsam mit Mexiko und Kanada die Weltmeisterschaft ausrichten. Infantino steht einmal mehr im Fokus, weil er die FIFA immer enger mit politisch aufgeladenen Gremien verknüpft, die weltweit für heftige Diskussionen sorgen. Trotz der Kritik an der fehlenden Distanz zu Trump, dessen Land Mitgastgeber der kommenden WM ist, forcieren die Partner ihre gemeinsamen Pläne für den Nahen Osten weiter.