Champions League

8:1 - Bayern spaziert ins Viertelfinale

14.03.2018

Münchner feiern auch im Rückspiel gegen Besiktas einen klaren Erfolg.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Der FC Bayern München hat auch das Pflichtprogramm auf dem Weg ins Viertelfinale der Champions League erfolgreich absolviert. Nach dem 5:0 gegen Besiktas Istanbul im Hinspiel gewann der deutsche Rekordmeister am Mittwoch die Retourpartie mit 3:1 (1:0).

Für Bayerns Erfolgscoach Jupp Heynckes war es saisonübergreifend der elfte Sieg in Folge in der Königsklasse, was einen Rekord bedeutet. Thiago Alcantara traf für die Bayern in der 18. Minute zur Führung, musste danach aber verletzt vom Feld. Fast unmittelbar nach Wiederanpfiff der zweiten Spielhälfte bugsierte Gökhan Gönül den Ball dann ins eigene Tor (46.).

Vagner Love (59.) gelang immerhin das Ehrentor für den türkischen Meister, ehe Sandro Wagner (84.) für die Gäste noch einmal traf. Die Bayern stehen somit zum siebenten Mal en suite im Viertelfinale. Die Auslosung steigt am Freitag (12.00 Uhr) in Nyon.

Alaba mit Fehler und Assist

Die Bayern starteten im stimmungsvollen Vodafone Park höchst konzentriert. Einen Freistoß des von Beginn an aufgebotenen David Alaba konnte Besiktas-Torhüter Tolga Zengin nur kurz parieren, Thomas Müller schoss jedoch daneben (10.). Acht Minuten später war das 1:0 für die Münchner perfekt, Thiago konnte unbedrängt einschießen. Es war zugleich das 100. Pflichtspiel-Tor des deutschen Serienchampions in dieser Saison.

Die Heynckes-Elf ließ die Zügel ein wenig schleifen. Nach Gönüls unglücklicher Aktion schraubten die das Triple in Angriff nehmenden Bayern weiter zurück und agierten im Trainingsspiel-Modus. Besiktas kam auf, der Brasilianer Vagner Love schummelte den Ball an FCB-Torhüter Sven Ulreich vorbei ins Tor.

Alaba hatte davor den Ball an seinen Gegenspieler Gönül verloren. Der Wiener machte seinen Fehler aber noch gut. Sein Vorstoß endete in einer Hereingabe von links, die vom eingewechselten Wagner verwertet wurde.

Zur Vollversion des Artikels