Titelsammlung wächst

Meilenstein für Alaba - Zweiter CL-Titel für ÖFB-Star

23.08.2020

David Alaba hat am Sonntag in Lissabon einen weiteren Meilenstein seiner Karriere erreicht.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels
Der Wiener holte mit dem FC Bayern durch einen 1:0-Finalsieg über Paris Saint-Germain seinen zweiten Champions-League-Titel. Bei seinem ersten Triumph mit den Münchnern, dem 2:1 im Endspiel 2013 in London gegen Dortmund, agierte Alaba noch als Linksverteidiger.
 
Diesmal gewann der ÖFB-Star den begehrtesten Titel auf Clubebene als Akteur im Abwehrzentrum. Auf dieser Position brachte Alaba in den vergangenen Monaten dermaßen starke Leistungen, dass die Bayern den 2021 auslaufenden Vertrag mit dem 28-Jährigen unbedingt verlängern wollen.
 
>>>zum Nachlesen: 1:0! Bayern krönt sich zum Champions-League-Sieger
 
Zuletzt orteten Vereinsverantwortliche wie Karl-Heinz Rummenigge oder Oliver Kahn diesbezüglich positive Tendenzen. Der 72-fache ÖFB-Internationale (14 Tore) ließ sich aber bisher nicht in die Karten blicken und betonte stets, sich vorerst nur auf das Finalturnier der Königsklasse zu konzentrieren.
 
>>>zum Nachlesen: Alaba winkt mit Triumph Mega-Deal
 
 
© Twitter/UEFAChampionsLeague
 
Sollte Alaba dem FC Bayern den Rücken kehren, würde der deutsche Rekordmeister den an Titeln gemessen ex aequo mit Thomas Müller erfolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte verlieren. Österreichs zweifacher Sportler des Jahres und sechsfacher Fußballer des Jahres gewann mit den Bayern zwei Mal die Champions League, neun Mal die Meisterschaft, sechs Mal den DFB-Pokal, fünf Mal den deutschen Supercup und je ein Mal den europäischen Supercup sowie die Club-WM.
 
Seinen Wert für den FC Bayern stellte Alaba gegen PSG wieder unter Beweis. Gemeinsam mit Jerome Boateng und nach dessen Ausscheiden Niklas Süle ließ er die hochkarätige Angriffsreihe Angel di Maria, Kylian Mbappe und Neymar eher blass ausschauen, auch wenn sich manch defensive Verwundbarkeit der Bayern offenbarte. Alabas einziger Schnitzer kurz vor der Pause, ein Fehlpass im eigenen Strafraum, blieb folgenlos - Mbappe brachte nur ein Schüsschen zustande.
 
Unmittelbar nach dem Schlusspfiff verzichtete der Wiener auf große Jubelszenen. Sein erster Weg führte ihn zum weinenden Neymar, den er mit einer innigen Umarmung tröstete.
Zur Vollversion des Artikels