Altmeister will im Fürstentum 33. Karriere-Sieg

Alonso sagt Verstappen in Monaco den Kampf an

28.05.2023

WM-Leader Max Verstappen will die unantastbare Bullen-Serie in Monte Carlo fortsetzen, doch Altmeister Fernando Alonso hat etwas dagegen.

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Beim Großen Preis von Monaco am Sonntag (ab 15 Uhr im Sport24-Liveticker) ist Spannung garantiert. Während WM-Dominator Max Verstappen zum ersten Mal im Fürstentum auf der Pole Position steht, wittert Aston-Martin-Star Fernando Alonso die große Chance auf seinen 33. Karrieresieg. Mit den bisherigen vier dritten Plätzen in der laufenden Saison gibt sich der 41-Jährige nciht zufrieden. Er weiß genau: "Wir scheinen ein Auto zu haben, das auf den Geraden vielleicht nicht das schnellste ist. Das müssen wir noch verbessern, aber in den Kurven sind wir sehr gut", betonte Alonso. "Ich würde also sagen, dass uns die langsamsten Strecken der Meisterschaft, sagen wir Monaco, Budapest, Singapur, liegen. Ich denke, auf diese Strecken setzen wir im Moment unsere größten Hoffnungen."

Der Sprint zur ersten Kurve sorgt also für jede Menge Explosionsgefahr zwischen den beiden zweifachen Weltmeistern. Verstappen will seine Pole-Premiere an der Côte d’Azur ausnutzen. Denn Überholen ist auf dem engen Stadtkurs traditionell schwer. Eine Taktik-Schlacht bei wahrscheinlichen Safety-Car-Phasen könnte den Unterschied machen.

"Die Pole Position bedeutet hier in Monaco sehr viel, aber heute war Max ein bisschen schneller. Die erste Reihe in der Startaufstellung ist immer noch eine große Sache für uns. Wir werden versuchen zu gewinnen", bleibt Alonso vor dem GlamourGP angriffslustig.

Perez-Drama & Leclerc-Pech

Weniger Grund zur Freude hatte Vorjahressieger Sergio Perez, sowie Lokalmatador Charles Leclerc. Der WM-Zweite Mexikaner donnerte im Qualifying in die Leitplanken und schrottete seinen Red-Bull-Bolliden. Er muss das Feld am Sonntag von hinten aufrollen.

Leclerc wurde um drei Positionen nach hinten versetzt. Die Stewards kamen nach einer Anhörung und der Auswertung der Daten und TV-Bilder zu der Überzeugung, dass der Monegasse Lando Norris im McLaren in Q3 behindert hatte. Allerdings gaben sie eher dem Team anstatt dem Fahrer die Schuld. Für Leclerc setzte sich damit eine Pech-und-Pannen-Serie bei seinem Heim-Grand-Prix fort. Bis zum vergangenen Jahr hatte er weder in der Formel 2 noch in der Formel 1 überhaupt das Ziel erreicht, ehe er 2022 immerhin den vierten Platz holte.

Die letzten beiden Rennen in Monte Carlo konnte Red Bull für sich entscheiden, auch heuer deutet alles auf einen weiteren erfolgreichen Bullenritt hin.

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