Olympia

Eisschnellläufer Gschwentner über 500m Letzter

14.02.2026

Eisschnellläufer Ignaz Gschwentner hat am Samstag bei seinem Olympia-Debüt über 500 m in einem 29-köpfigen Feld den letzten Platz belegt.

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Der Tiroler musste in Mailand wegen der ungeraden Zahl an Teilnehmern zu Beginn der Konkurrenz alleine laufen und kam auf eine Zeit von 36,07 Sek. Damit lag er 0,61 Sek. hinter dem Vorletzten und 0,87 Sek. hinter seinem österreichischen Rekord. Es gewann der schon über 1.000 m erfolgreich gebliebene US-Amerikaner Jordan Stolz in 33,77 Sek.

Gschwentner war über die kürzeste der Olympia-Strecken noch am letzten Drücker zu einem Quotenplatz für die Spiele in Mailand/Cortina gekommen, hatte dann jedoch eben das Pech des Solo-Starts. "Aber es war ganz etwas Neues, vor vollem Haus und alleine zu laufen. Ich kann aber nur Positives mitnehmen." Er habe ein bisschen weiche Beine am Start gehabt. "Die schnellen Beine hätten wir gehabt, bis halt der Startschuss gefallen ist, dann waren sie wie Pudding. Ich bin zu nervös gewesen, habe mich zu viel reingesteigert, es war aber trotzdem atemberaubend."

Stolz gewann 0,11 Sek. vor dem Niederländer Jenning de Boo sowie 0,49 Sek. vor dem Kanadier Laurent Dubreuil - alle drei blieben unter dem bisherigen olympischen Rekord. Den Österreichern hingegen fehlt nach zwei Einsätzen von Jeannine Rosner sowie je einem von Alexander Farthofer, Gabriel Odor sowie der schon abgereisten Vanessa Herzog noch ein vorderer Platz im Speed Skating Stadium. Am Donnerstag bzw. Freitag treten Odor und Farthofer bzw. Rosner über 1.500 m an, am Samstag dieses Trio wie auch Anna Molnar im Massenstart.