Olympia:

Showdown in Cortina! Treichl & Mandlbauer im Viererbob-Einsatz

20.02.2026

In Cortina d'Ampezzo steigt am Wochenende das große Finale im Eiskanal: In der prestigeträchtigen Königsklasse des Viererbobs hofft Markus Treichl nach einer bärenstarken Trainingswoche auf die Sensation.

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© Gepa
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Markus Treichl und seine Crew starten mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen in die olympischen Viererbob-Bewerbe. Am Samstag (10.00 Uhr/live Sport24-Liveticker) geht es im Eiskanal Eugenio Monti um die ersten beiden Läufe, bevor am Sonntag das große Finale steigt. Der 32-jährige Tiroler Markus Treichl, der gemeinsam mit Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber im Schlitten sitzt, überzeugte in den Trainingsläufen auf ganzer Linie und landete nie schlechter als auf dem siebten Platz.

Trainings-Bestzeit macht Hoffnung auf Edelmetall

Besonders beeindruckend: Treichl knallte einmal die absolute Laufbestzeit in das Eis von Cortina und sicherte sich zudem die schnellste Startzeit des gesamten Feldes. Der Pilot betonte, dass die rund 630 kg schwere Fuhre im Vierer traditionell besser funktioniere als im Zweier. Auch die Erinnerung an die Generalprobe im November, als das Team den starken vierten Platz belegte, gibt der Mannschaft Rückenwind. Treichl weiß aber, dass er für eine Medaille vier absolut konstante Läufe herunterbringen muss.

Jagd auf die deutschen Dominatoren

Die Favoritenrolle liegt jedoch erneut bei den deutschen Nachbarn, die bereits im Zweier alle Medaillen abräumten. Johannes Lochner peilt das Double an, während Francesco Friedrich nach seinem fünften Gold greift. Treichl gibt sich dennoch kämpferisch: „Wir haben schon den einen oder anderen deutschen Bob geschlagen.“ Neben den Deutschen gilt auch der italienische Lokalmatador Patrick Baumgartner als heißer Tipp, der die Heimbahn bestens im Griff hat.

Mandlbauer will Wiedergutmachung im Finale

Für Österreichs zweiten Piloten, den 27-jährigen Olympia-Debütanten Jakob Mandlbauer, geht es um den Sprung unter die besten 15. Nachdem er im Zweier das Finale der Top 20 nur hauchdünn um einen Platz verpasst hatte, brennt seine Crew nun auf den Vierer-Bewerb. Mit besser abgestimmten Kufen und einer gesteigerten Startleistung will Mandlbauer am Sonntag unbedingt im entscheidenden Finallauf dabei sein. Seine Trainingsleistungen unter den Top 15 stimmen den jungen Piloten jedenfalls positiv.