Olympia 2026
Team-Mixed: ÖOC-Adler fliegen auch im Mixed am Podest vorbei
10.02.2026Bitter! Nach den Doppelpleiten im Einzelspringen von Damen und Herren bleibt die Trendwende für die ÖSV-Adler auch im Team-Mixed aus – das Podest wird um 6,2 Punkte verpasst. Eder, Hörl, Mühlbacher und Embacher landen auf Rang 5. Gold geht an Slowenien, Silber und Bronze an Norwegen und Japan.
Kein Edelmetall – und wieder ist es knapp! Österreichs Skispringer:innen müssen bei Olympia 2026 weiter auf die erste Medaille warten. Im Mixed-Teambewerb auf der Normalschanze von Predazzo sprang das Quartett mit Lisa Eder, Jan Hörl, Julia Mühlbacher und Stephan Embacher am Dienstag auf Rang fünf.
Der Rückstand auf Gold ist deutlich: 41,4 Punkte fehlen auf das überlegene slowenische Team mit Nika Vodan, Anže Lanišek, Nika Prevc und Domen Prevc. Für die slowenische Skisprung-Dynastie schreibt sich damit auch Domen Prevc in die olympische Medaillenliste ein. Schwester Nika sowie die Brüder Peter und Cene hatten bereits Olympia-Edelmetall gewonnen. Nika Vodan stand zudem schon 2022 – damals noch als Nika Križnar – im slowenischen Mixed-Goldteam.
6,2 Punkte fehlen auf Bronze
Richtig schmerzhaft sind jedoch die 6,2 Punkte Rückstand auf die Medaillenränge – so nah dran war Rot-Weiß-Rot am Podest. Bereits zur Halbzeit lag Österreich auf Platz fünf. Im Finale kämpften Embacher und Co. verbissen, doch der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Während Slowenien souverän zu Gold flog, blieb für Österreich die bittere Erkenntnis: Das Podest war in Reichweite.
Silber ging an Norwegen (-30,9) mit Anna Odine Ström, Kristoffer Eriksen Sundal, Eirin Maria Kvandal und Marius Lindvik, Bronze holte Japan (-35,2) mit Nozomi Maruyama, Ryoyu Kobayashi, Sara Takanashi und Ren Nikaido.
Nächste Chance auf der Großschanze
Damit bleibt Österreich auch im dritten von sechs Skisprungbewerben ohne Medaille. In den Einzelentscheidungen auf der Normalschanze hatte Eder als Vierte Bronze um 4,5 Punkte verpasst, bei den Männern war Stephan Embacher als Siebenter bester ÖOC-Athlet. Die nächste Chance folgt am Samstag mit dem Männerbewerb auf der Großschanze.