Tennis
Australian-Open-Alarm: Djokovic bricht Training nach 12 Minuten ab
15.01.2026Banges Warten um Novak Djokovic: Kurz vor dem Start der Australian Open sorgt der serbische Superstar für neue Zweifel an seiner Teilnahme. Ein nach nur 12 Minuten abgebrochenes Training sorgt für die große Frage: Kann Djokovic 2026 überhaupt in Melbourne spielen?
Kaum ein Spieler ist so eng mit den Australian Open verbunden wie Novak Djokovic. Mit zehn Titeln ist er der unangefochtene Rekordsieger von Down Under. Bei der diesjährigen Ausgabe des mit umgerechnet 63,42 Millionen Euro dotierten Turniers hätte der Serbe theoretisch die Chance auf seinen 25. Grand-Slam-Titel. Bereits jetzt steht „Nole“ mit 24 Major-Siegen einsam an der Spitze – vor Rafael Nadal (22) und Roger Federer (20). Doch über dieser Mission liegt ein großes Fragezeichen: Hält sein Körper noch mit?
Nackenprobleme machen "Nole" zu schaffen
Denn zuletzt schrillten in Melbourne die Alarmglocken. Djokovic betrat am Mittwoch Nachmittag den Trainingsplatz – und verließ ihn nur zwölf Minuten später wieder. Statt druckvoller Schläge gab es eine intensive Behandlung durch Physiotherapeut Miljan Amanović, der minutenlang Djokovics Nacken bearbeitete. Kurz darauf Kapuzenpulli drüber, Abgang. Ein Bild, das bei den Fans für Sorgenfalten sorgte.
Die Angst ist nicht unbegründet. In den vergangenen Monaten hatte Djokovic mehrere Turniere ausgelassen, darunter die ATP Finals und das Paris Masters. Auch das Vorbereitungsturnier in Adelaide sagte er kurzfristig ab. Rücken, Muskeln, Oberschenkel – immer wieder zwickt es beim Serben. Bei den Australian Open 2025 musste er sein Halbfinale gegen Alexander Zverev sogar verletzungsbedingt aufgeben.
Medwedew-Training sorgt für Hoffnung
Immerhin gab es später ein kleines Hoffnungszeichen: Djokovic trainierte noch mit Daniil Medwedew und trat im Rahmen des „Opening Week Showdowns“ auch in einem Showmatch gegen Frances Tiafoe an. Doch klar ist: Ob „Nole“ wirklich antreten kann, entscheidet allein sein Körper. Die goldenen Zeiten der totalen Dominanz sind vorbei, Stars wie Jannik Sinner haben die Bühne übernommen. Doch Djokovic will es noch einmal wissen.
Kommt es zum Comeback seines Melbourne-Märchens – oder beginnt das Turnier ohne seinen größten Helden?