Neumayer & Kraus out

Ofner hält rot-weiß-rote Fahne bei Australian-Open-Quali hoch

12.01.2026

Ein österreichisches Trio ging am Montag in der Qualifikation der Australian Open an den Start – doch nur einer durfte am Ende jubeln: Sebastian Ofner.  

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Der Steirer ließ dem Dänen August Holmgren beim 6:4, 6:4 keine Chance und buchte souverän sein Ticket für Runde zwei. Dort wartet am Mittwoch mit dem US-Amerikaner Nishesh Basavareddy die nächste Hürde.

Für die beiden anderen rot-weiß-roten Hoffnungsträger verlief der Auftakt hingegen enttäuschend. Lukas Neumayer musste sich dem als Nummer fünf gesetzten Amerikaner Brandon Holt trotz gewonnenem ersten Satz mit 6:4, 2:6, 3:6 geschlagen geben. Auch Sinja Kraus fand gegen die routinierte Nordmazedonierin Lina Gjorcheska kein Rezept und unterlag 5:7, 0:6.

Rodionov & Tagger im Einsatz

Am Dienstag greift weiteres österreichisches Personal ins Geschehen ein: Jurij Rodionov trifft auf den Argentinier Juan Pablo Ficovich, während Lilli Tagger bei ihrem Major-Debüt in der allgemeinen Klasse gegen die Chinesin Gao Xinyu gefordert ist.

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Während die Qualifikanten noch um die letzten Startplätze kämpfen, kann sich das fix für den Hauptbewerb qualifizierte rot-weiß-rote Trio bereits auf die unmittelbare Turniervorbereitung konzentrieren. Nach Julia Grabher in Hobart und Anastasia Potapova in Adelaide erwischte es auch Filip Misolic, der in der zweiten Qualifikationsrunde dem Kasachen Alexander Schewtschenko mit 5:7, 3:6 unterlag.

Miedler im Doppe auf Karrierehoch

Dafür gibt es erfreuliche Nachrichten aus dem Doppel-Lager: Lucas Miedler, Brisbane-Sieger und gemeinsam mit dem Portugiesen Francisco Cabral in Auckland an Position zwei gesetzt, ist ebenso im Einsatz wie der Tiroler Alexander Erler, der mit dem US-Amerikaner Robert Galloway aufschlägt. Miedler kehrte in der Doppel-Weltrangliste auf sein bisheriges Karriere-Hoch von Rang 23 zurück, Erler liegt auf Platz 43.

Im Einzel rangieren aktuell Misolic auf Position 83, Ofner auf 131 und Rodionov, der durch seinen Finaleinzug beim Challenger in Nouméa einen Sprung um 28 Plätze machte, auf Rang 167. Bei den Damen führen Anastasia Potapova (54), Julia Grabher (92), Sinja Kraus (104) und Lilli Tagger (154) das rot-weiß-rote Ranking an. 

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